Ich bin absolut kein Gamer.
Damals auf dem C64 habe ich lediglich und häufig "The Great Giana Sisters" gespielt. Das erste Level konnte ich
sogar mehr oder weniger mit verbundenen Augen spielen. Das war toll. Man war halt Giana und musste in guter alter
Supermario-Manier durch Levels durchspringen und konnte dank der tollen Musik von Mastermind Chris Huelsbeck auch einfach mal
mit der Figur stehen bleiben und der geilen Musik lauschen.
Insgesamt bin ich eher der Casual-Gamer. Die einzige Serie von Spielen, die ich komplett durchgespielt habe, war die
Descent-Game-Serie aus dem Hause Interplay/Outrage. Das war ein richtig geiles Spiel. Nicht so öde, wie die derzeit angesagten
Shooter sondern mit voller "6-Degrees-of-Freedom"-Steuerung. Man konnte also nach oben, unten, links und rechts
steuern.
Man, es war auch völlig egal, ob man nun
"richtig rum" oder auf Kopf durch die Gänge flog. Das Ziel war nämlich, Minen von Robotern zu reinigen, die
irgendwie durchgedreht sind. Dabei flog man mit dem Raumschiff halt durch die engen Tunnel und musste am Ende einen Reaktor
zerstören. Für die meisten PCs ihrer Zeit war das Spiel allerdings ein wenig zu hoch dimensioniert. Die meisten spielten halt
Doom oder Duke Nukem.
Damals im Descent-Forum war ich als Honk1978 unterwegs und hab auch das ein oder andere Mal gegen andere patente Spieler
gespielt und immer wieder kam die Frage nach einer guten Descent-Alternative. Als erstes wurde damals Forsaken (ProjectX)
genannt. Allerdings fand ich das jetzt nicht sooo toll.
Wobei, die Levels hatten schon was
und die Lichteffekte waren zur damaligen Zeit doch irgendwo besser als bei Descent. Dafür waren die Texturen total verwaschen
und mir war es dann irgendwie zu schnell...
Aber richtige Alternativen gab's nie. Gibt's auch nicht so richtig heute. Doch die Welt hat sich weiter entwickelt. Es gibt zum Beispiel Minerwars. Das Spiel ist einem Descent dann doch ziemlich ähnlich. Man fliegt auch 6DoF und hat nebenbei ne ziemlich gute Grafik. Leider ist das Spiel soweit ich weiß nur über Steam zu beziehen. Dafür ist es allerdings ziemlich billig. Ich würde das so tatsächlich sogar empfehlen.
Die andere Alternative zu Descent III ist vielleicht noch Retrovirus.
Ich hab das allerdings noch nicht
testen können. Bei Minerwars hat's bei mir ziemlich geruckelt. Und Retrovirus hab ich nicht als Demo gefunden.
Basierend auf der Lifehacker-Soße This is how I work beschreibe ich mal meinen Blogalltag/Arbeitsplatz
Inspired by Nerdcore
Ich wohne ja, wie Ihr alle wißt, in der Nähe von Oldenburg. Für Familien ist hier ja nicht soviel los aber dafür hat Oldenburg trotz seiner Größe noch immer sowas herrlich ländliches. Das merkt man immer dann, wenn mitten durch die Innenstadt ein Trecker mit Gülleanhänger fährt. Wenn man mit dem Zug nach Oldenburg kommt, erscheint die Stadt auch tierisch klein. Rein, Bahnhof, Raus.
An sich ist Oldenburg aber irgendwie hübsch. Es gibt hier zwar auch so Ecken, wo man nicht hin sollte aber das hält sich total in Grenzen. Und - nen Grund in diese Ecken zu fahren hab ich sowieso nicht.
Es gibt ja nun für New York und andere Städte diese Timelapse Videos. Sowas gibt's nun auch von Oldenburg.
Oldenburg 24/7 from .muffinmedia on Vimeo.
Ich will euch heute mal die Hype-Machine vorstellen. Das ist ein Blog-Aggregator, der diverse Blogs nach Musik abgrast und daraus dann (personalisierte) Playlisten erstellt. Hier gibt's quasi die Hits von morgen schon heute zu hören. Also quasi das, was diverse Frühstücksradiosender schon seit 1000 Jahren versuchen aber irgendwie nicht hinbekommen.

Es gibt im Netz eine gigantische Menge richtig guter Blogs zum Thema Musik. Keiner kennt alle, in Deutschland haben Blogs noch immer den muffigen Charme von "Nerds, die irgendwas schreiben" - ein ernsthaftes Musikmagazin als Blog tritt eher als ernsthaftes Musikmagazin auf, eben nicht als Blog. Nun ja, Hype-Machine greift halt die Blogs ab und sortiert die dort vorgestellten Tracks thematisch und stellt daraus Charts zusammen. Je nachdem, wie viele Blogs halt über nen Track berichten, desto höher ist der natürlich gelistet. Wenn man sich nun anmeldet, kann man sich aufgrund von Genres, Künstlern und eben auch Blogs eigene Playlisten zusammenstellen, die mit ziemlicher Sicherheit kaum einen Song enthalten, der schon mal im Radio lief. Aber es sind fast immer bekannte Künstler, deren Bootlegs und Remixes da gelistet werden.
Ich will jetzt nicht soweit gehen, dass Hypem totaler Underground ist aber man kriegt hier schon ziemlich abgefahrene Versionen von Songs zu hören, die ich am Ende des Artikels auch verlinkt habe.
Die Geschichte von Hypem ist auch ziemlich cool. Ein Typ hat halt den Aggregator geschrieben, hochgeladen, irgendwem gezeigt, der hat drüber berichtet und zack hatte die Seite millionen von Fans. Quasi ein Launch ohne Ankündigung.
Derzeitige Lieblinge:
Mein Hypem Profil findet ihr hier
Ich stehe ja tierisch auf Ruinen und verlassene Gebäude. Die Geschichte der Gebäude ist mir dabei relativ wurscht aber es ist dann immer so, als würde man in die Vergangenheit blicken und könnte dabei sein.
Du betrittst quasi einen Raum und fühlst dich mit einem Schlag in die 50er Jahre zurück versetzt. Du schaust dir ein altes Radio an, eine Tapete blättert von der Wand, es ist faszinierend und unheimlich zugleich. Die ganze Location sieht so aus, wie aus nem Tim Burton-Film.
Der holländische Fotograf Niki Feijen geht bewußt mit seinem Fotoapparat dahin, wo Schilder ein striktes Verbot mitteilen. Einsturzgefährdete Gebäude, verlassene Theater, Schulen und Irrenanstalten.
Und wenn's sein muss, geht der auch nach Tschernobyl
Ich liebe solche Fotos. Die oben genannten Links führen direkt zu nem Shop, bei dem man die Bilder kaufen kann. Die Flickr-Galerie von Feijen ist unglaublich cool