Vince shows us how to create Michael Jackson's Billy Jean in Renoise :)
Hui. Da hat RTL gestern abend bei Extra mit Birgit Schrowange ja wieder mal eine heisse Story ausgegraben: Es gibt Internetbuden, die mehrere Onlineshops besitzen und dort ihre Produkte mit verschiedenen Preisen verkaufen. Beispielsweise vertickt Compuland die gleichen Artikel wie Mindfactory. Und beides gehört Mindfactory, sowohl Compuland als auch der Mindfactory-Shop. Der einzige Unterschied sind die Preise.
Der normale RTL-Zuschauer ruft nun "SKANDAL" und "BETRUG" oder sowas. Dabei ist sowas völlig normal und vor allem absolut kein Betrug oder Skandal. Es ist standard, dass Händler ihre Artikel unter verschiedenen Namen verkaufen. Ein typisches Beispiel sind die Tütensuppen von Knörr, die dann unter der Marke "Glut und Glünstig" billiger vertickt werden, obwohl es derselbe Artikel ist. Das Konzept dahinter nennt sich übrigens "Handelsmarke".
Das gleiche wie Compuland und Mindfactory macht übrigens auch Media-Saturn, denn dort gibt's den Mediamarkt und den Saturnladen. Alles mehr oder weniger unter einem Dach. :) Media-Saturn wiederum gehört zur Metro Group, zu der auch Real,- oder Kaufhof gehört.
Das bedeutet: Ich kauf mir nen TV bei Mediamarkt, weil der da billiger ist als bei Saturn. Ach nee, ich geh zu Real,- da ist der noch billiger.
Wie auch immer, das Geld für das Gerät geht an Metro.
RTL verheizt übrigens die News auch unter dem Namen ntv. :)
Jeder ist gern kreativ am PC. Bei den meisten sind das irgendwelche Powerpoint-Präsentationen oder man ist gut in Photoshop. Dann gibt's auch noch die Musiker, die gern ein eigenes Tonstudio hätten und aufnehmen möchten. Alle Kreativen haben ein Problem: Sie haben nicht viel Geld. Irgendwo muss man aber ja auch anfangen und deshalb beschäftigt sich dieses Posting mit dem 650 Euro Tonstudio. Nach der Lektüre dieses Postings könnt ihr euch ein kleines Studio aufbauen, das gut genug ist, euch den nötigen Spielraum zu bieten, irgendwann mal was RICHTIGES zu kaufen.
Zuerst braucht man einen PC, um die Musik aufzunehmen. Beim Harddisk-Recording ist eine schnelle Festplatte und genug RAM notwendig. Ein Betriebssystem wird heutzutage gottseidank normalerweise schon mitgeliefert. Eigentlich ist also egal, was für ein Betriebssystem du nimmst. Ein Büropferd (PC ohne aufwändige Grafikkarte) reicht völlig aus.
Ich würde einen PC von DELL empfehlen, namentlich den Vostro für ca. 200 Euro. Der PC muss allerdings noch ein wenig getuned werden, ein Dualcore für 40 Euro sollte bei "System anpassen" also noch dazu gebucht werden. Ausserdem braucht man nen Monitor. Man kann nen TFT von Dell dazubuchen, dann ist man allerdings direkt bei 400 Euro. Also knicken wir das mit dem Monitor.
Bei Recycle-It bekommt man für 92 Euro einen 19" TFT-Monitor. Es gibt auch Anbieter, die B-Ware verkaufen. Im Zweifelsfall sollte man dringend beim Elektrofachmarkt um die Ecke gezielt nach einem Vorführmodell fragen. Meistens ist da preismässig noch was drin.
Nun benötigt man noch ein Audiointerface (M-Audio Fasttrack Pro), ein Mikrofon (Behringer C1), die entsprechenden Kabel(Cordial CAM) und ein Stativ (Millenium MS-2001). Thomann hat hat ein entsprechendes Bundle und bietet das für ca. 240 Euro an.
Damit kostet unser PC jetzt 230 Euro, der Monitor 90, das Bundle 240. Das ergibt zusammen 560 Euronen.
Nun benötigen wir noch ein DAW. Es gibt da Reaper, das man erstmal als Shareware benutzen kann. Wenn man sich Linux installiert, hat man die Möglichkeit aus unzähligen Tools wie Rosegarden oder Ardour oder Audacity zu wählen.
Mein DAW meiner Wahl ist Renoise. Kostet ungefähr 50 Euro.
Zuletzt benötigen wir noch Studiomonitore. Für den absoluten Low-Budget-Bereich empfehle ich die MS-16 von Behringen. Diese Dinger gewinnen definitiv keinen Preis für perfekten Monitorsound aber auch hier gilt: Die sind für's Studio gemacht, also sind die erstmal besser als die Billig-Lautsprecher vom Lebensmitteldiscounter :) Der Preis für unser Studio liegt nun bei 650 Euro.
| Arikel | Preis |
|---|---|
| Vostro PC | 199,00 Euro |
| Upgrade CPU | 40,00 Euro |
Producer Bundle bestehend aus
|
239,00 Euro |
| Behringer MS16 | 49,00 Euro |
| DAW Das schöne ist, die laufen auch als Shareware :) |
|
| Reaper | 60,00 Dollar discounted licence |
| Renoise | 49,00 Euro |
| Monitor | 90,00 Euro |
| Gesamtsumme | ca. 650,- Euro (wenn man die Sharewareversion nutzt) |
Ich kann von meiner Musik nicht leben. Würde ich gerne aber dafür müsste ich erst einmal ordentlich Kohle in ein richtiges Studio investieren. Ich war gestern nämlich in den Bekegg Studios. Mal von der technischen Ausstattung her abgesehen, konnte ich live miterleben, wie absolut professionelle Studios überhaupt erst aufgebaut sind.
Zu sehen ist in den Studios so erstmal nicht viel. Das liegt aber nicht daran, dass da nicht viel wäre. - Es ist einfach nur total geil durchdacht. Patchpanels, verschachtelte Kanäle und alle möglichen Racks verstecken die immensen Mengen an Technik, die das Studio zur Verfügung hat.
Vom simpelsten DX7 bis zum ultrateuren Videoschnittplatz ist in dem Studio echt alles vorhanden. Und das Studio ist absichtlich NICHT in Hamburg, München oder Berlin.
Für die Künstler, die dort ihre Aufnahmen machen, steht die ländliche Gemütlichkeit des Ammerlands zur Verfügung. Die Studios sind nämlich sowas von auf dem Land, da ist totale Ruhe. Es gibt einen großen Aufnahmesaal, 5 kleine Aufnahmeräume und alle möglichen Regieplätze. Ich weiß nicht mehr, wieviele Kanäle die ganzen Mischpulte haben aber als ich so Dinge wie ein Original Rhodes Piano gesehen habe, war es sowieso um mich geschehen.
Raumakustik - vermutlich das allerwichtigste bei der Aufnahme von Musikern - wird hier nicht nur groß, sondern auch perfekt geschrieben. Jeder von euch war bestimmt schon einmal in einem semiprofessionellen Studio. Dort wird auch mit schalldichten Türen gearbeitet, evtl. sind die Wände auch dick mit Schaumstoff bespannt oder es gibt sogar einen echten Gesangsraum. Ist ja alles schön und gut aber habt ihr schonmal einen Aufnahmeraum betreten, euch unterhalten und dann einen anderen Raum betreten und eure Stimme hat sich nur aufgrund der Akustik dort wirklich komplett anders angehört?
Ich jedenfalls nicht und ich wußte bis gestern absolut gar nicht, wie mir geschieht.
Peter, der Inhaber der Studios, ist ein Tonmeister der alten Schule. Er hört den Unterschied zwischen einem echten Korg und einem Korg VST. Er kennt vermutlich alle Tricks zur Verbesserung der Aufnahmequalität, weiß wie man die Musiker zu Höchstleistungen anstachelt und ist auch nicht schüchtern, direkt Kritik zu üben, wenn man sich wie die letze Wurst aufführt. Ich hätte mich noch stundenlang mit ihm unterhalten können aber er hatte natürlich noch ein paar andere Dinge zu tun ausser meinem Geschwafel zuzuhören.
In den Studios von Patzer haben bereits Leute wie die No Angels aufgenommen. Auch Bernd Clüver (so'n Schlagerheini) und alle möglichen anderen Leute waren und sind immer wieder bei Peter, um dort ihr Zeugs vernünftig aufzunehmen. Wenn IHR also mal richtig professionell aufnehmen möchtet, solltet ihr voll hinter eurer Musik stehen und mit Herzblut den eigenen Stil verbessern, um dann sauberste und beste Aufnahmequalität (so 50 bit ;) ) bei Peter zu erhalten.
Ich jedenfalls werde schon sehr bald nen Termin machen, um endlich mal meine Musik professionell aufnehmen zu lassen.
Ich war mal wieder kreativ und habe bei Delamar einen Artikel darüber verfasst, wie man mit kleinen finanziellen Mitteln einen supergeilen Trance-Sound hinzaubert.
House- und Trancemusik sind seit Jahrzehnten aus der tanzenden Clubszene nicht mehr wegzudenken. Künstler wie Tiësto oder David Guetta feiern internationale Erfolge und kooperieren mit internationalen Topstars aus dem Bereich Pop wie Kelly Rowland oder Nelly Furtado. Natürlich verfügen beide oben genannten Produzenten über ein voll ausgestattetes Studio, das sicherlich auch eine Menge Geld gekostet haben wird. Aber auch Du kannst mit einem kleinen Budget, deiner DAW (Digital Audio Workstation) und einer harmonischen Auswahl von VST-Plugins epische Soundwelten erstellen, die dem Klang erfolgreicher Dancemusik sehr nahe kommen – wenn nicht sogar toppen.