Blog (2)

1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14  

We Miss You

Ein fantastischer Kurzfilm. Die Natur vermisst dich.

WE MISS YOU from fireapple films on Vimeo.

via:

Author / Datum:
Marc Shake • 07.07.2011 - 21:53
Categories
Teh Interwebz

Alles ueber Google Plus

Seit ein paar Tagen ist Google Plus nun online. Das im Vorfeld als Facebook-Killer bezeichnete Soziale Netzwerk ist dem Vorbild auch sehr ähnlich, macht aber vieles ganz anders und zumindest teilweise sogar viel, viel besser.

willkommen

Das Hauptziel von Google+ ist offensichtlich, dass die Leute Informationen miteinander austauschen. Damit ist in erster Linie gemeint, dass Videos gepostet werden, Nachrichten geschrieben werden, Links empfohlen werden und dass jeder irgendwie das, was ihn/sie interessiert, ins Netz ballern kann. Das funktioniert genau so wie bei Facebook auch, nur dass es hier einen gewaltigen Unterschied gibt: Menschen werden in sogenannte Circles eingeteilt.

Circles Die Menschen, die man kennt, sind immer in Kreisen eingeteilt: Freundeskreis, Bekanntenkreis, Kollegenkreis, Familie.

Viele Informationen möchte man mit den Menschen aus der eigenen Familie teilen, Freunde müssen allerdings nicht unbedingt Bescheid wissen. Der Chef aus dem Kreis der Kollegen muss nun gar nicht wissen, dass man am Wochenende wieder mal abgestürzt ist und sich peinlich verhalten hat. Deshalb kann man bei jedem Beitrag festlegen, welcher Kreis diesen Beitrag denn nun lesen darf.

Bei Facebook gibt's diese Kreise in Form von Listen zwar auch, aber die Pflege dieser Listen ist höchst umständlich und irgendwie ziemlich abstrakt. Bei Google+ haben sie die Interface-Designer mit diesem Kreiskonzept wirklich mal was sehr originelles einfallen lassen, das in der Praxis auch fantastisch funktioniert.

So kann eine Party, wie Thessa's Geburtstag mit 1600 Leuten gar nicht erst stattfinden. Klar, wenn man doof genug ist, kann das immer mal wieder passieren ;) ;) ;)

Sparks Ein weiteres, ziemlich cooles Feature sind die sogenannten Sparks, die irgendwie am besten mit gespeicherten Google-Suchen vergleichbar sind. Ein Spark namens "Hardstyle" würde im Grunde also eine Liste von Suchergebnissen (Videos/Texte/Blogs) anzeigen, die sich mit dem Thema Hardstyle befassen. Auch hier wird das Teilen dann intensiv genutzt, so kann man einen Beitrag aus einem Spark problemlos in seinen eigenen Stream übernehmen (nachdem man halt festgelegt hat, wer das denn sehen darf).

Hangouts Die Hangouts sind virtuelle Orte, an denen man rumhängt. Um zu quatschen. Per Video. Und das stellt definitiv einen Angriff auf Facebook/Microsoft/Skype dar, denn hier kann man direkt im Browser per Webcam und Mikrofon chatten. Man kann Leute einladen, mitzuquatschen. Man kann ganze Circles übernehmen und plaudern. Da ich keine Cam habe, ist das für mich jetzt eher uninteressant.

Aber irgendwie auch cool.

Beiträge Beiträge schreiben funktioniert bei Google+ genau wie bei Facebook auch. Das System erkennt Videolinks automatisch und bindet das entsprechende Video auch ein. Mit nem entsprechenden übergreifendem Google-Account kann man von Youtube aus direkt per "Plusknopf" das Video in den Stream übernehmen. Ähnliche Funktionen gibt's auch im Google-Reader und auch bei den ganzen anderen Google-Services, die hier irgendwie in so'ner Art Kommandozentrale einfließen.

Das Fazit von mir fällt im großen und ganzen positiv aus: Google+ ist ein interessantes neues Social-Network, dem man deutlich ansieht, dass hier ausführlich geplant wurde, um dem User ein dolles System an die Hand zu geben, dass leicht zu händeln und zu bedienen ist. Da Google+ alle Services bündelt, die sowieso schon etabliert sind (Suche, Kartensuche, Picasa) ist ein dickes fettes Grundsystem mit allen möglichen Daten vorhanden. Die Ähnlichkeit zu Facebook ist unübersehbar und trotzdem sind viele Buttons und Aktionen einfach klarer. Das gesamte Circle-Konzept ist total genial und mit den Hangouts - gerade in Verbindung mit Smartphones - hat man immer und überall die Möglichkeit, sich mit Freunden auch im realen Leben schnell mal zu verabreden.

Das schönste aber ist: Es gibt noch kein Farmville ;)

Author / Datum:
Marc Shake • 01.07.2011 - 03:18
Categories
Teh Interwebz

Knuddelcontent

Author / Datum:
Marc Shake • 27.05.2011 - 10:49
Categories
privatesTeh Interwebz

Zack Hemsey Filmmusiker

Es gibt so Leute, die mag ich nicht. Die mag ich nicht, weil die supergut in dem sind, was sie tun. Zack Hemsey ist einer von denen. Der ist 27 Jahre alt und kann schon auf ordentliche Referenzen zurückblicken, so hat er den Trailer von "Inception" mit treibender, genialer Musik untermalt.

Hemsey arbeitet vornehmlich mit Logic, ich denke mit Renoise kriegt man sowas aber auch hin.

Author / Datum:
Marc Shake • 07.04.2011 - 21:27
Categories
movieblogTeh Interwebz

Das Heimstudio

Natürlich kann man im Heimstudio, spöttisch auch gern "Bedroomstudio" genannt eigene professionelle Tracks erstellen, die einem Stück aus dem Radio in nichts nachstehen. Die VST/AU-Technologien machen es möglich, dass man die meisten Synthesizer heutzutage sehr, sehr gut simulieren kann. Allerdings beschränkt sich dieses ja auf Aufnahmen, die keinerlei "analoge" Quellen haben, da man dafür wieder eine schalldichte Kammer benötigt, die Rauschen und andere Störgeräusche unterdrückt. Aus meinem Besuch in den Bekegg-Studios weiß ich, dass man nur durch geschickte Raumaufteilung einen Sound komplett anders klingen lassen kann.

Bedroom StudioBedroom Studio von frigante bei Flickr

Heimstudios eignen sich also in erster Linie für Musik, die möglichst nicht mit Mikrophonen aufgenommen werden muss. Diese Heimstudios haben in der Regel keine großartige Verkabelung und alles passiert im PC/Mac, sei es die generierung der Sounds oder auch die Einstellungen der Equalizer/Lautstärken. Während also "früher" mit irgendwelchen Kabeln an gigantischen Mischpulten herumgezwirbelt wurde, muss sich der geneigte Heimstudiobesitzer nur noch mit einer Mixersoftware befassen, die in den meisten Programmen sowieso perfekt eingebaut wurde.

Es gibt aber natürlich einen ganzen Sack voller Einschränkungen: Die erste, wichtigste Einschränkung ist das Wiedergabesetup. Eine normale Stereoanlage mit ganz normalen Boxen eignet sich in der Regel nicht zum Abhören fertiger Stücke denn normale Lautsprecher entfernen oder verstärken bestimmte Frequenzen. So klingt die Bassdrum beim Producer zuhause extrem knackig aber sobald der Song bei jemand anderem oder sogar in einem "richtigen" Studio abgespielt wird, ist die Bassdrum nur noch ein Furz. Oder - noch schlimmer - dermaßen präsent, dass man die Melodie im Song gar nicht mehr hört.

Wo man also keineswegs sparen kann ist das Equipment zum Abhören: Lineare Studiomonitore, die auch noch perfekt hingestellt werden müssen kosten nunmal Geld. Bei Delamar gibt es einen Artikel darüber, wie du am schlausten deine Monitore positionieren musst, um das optimale Klangerlebnis für dich und eben auch für andere zu haben. Den Artikel dazu findest Du hier.

Das mit den Lautsprechern bringt mich auch direkt zu dem Punkt „Raumakustik“. Der Raum, in dem du abhörst sollte kein Echo haben und die Sounds nicht verfälschen. Ich war mal bei nem Kumpel, der hatte zwar richtig feine Nahfeldmonitore und diese waren auch gut aufgestellt aber an der Wand war eine Glasvitrine mit Gläsern drin. Bei den Bässen hat es ordentlich geschäppert.

Leider ist ein guter Musiker nicht automatisch ein guter Mischer. So kann es sein, dass du zwar mit teuren Nahfeldmonitoren einen deiner Meinung nach satten Klang hast, jemand anders dir aber direkt sagt: "Shit, deine Hihats sind zu laut und die Melodie ist viel zu sehr im Vordergrund".

Ehrlich gesagt ist gutes Mixing mindestens genau so kompliziert wie gute Kompositionen. Ich selbst finde sogar, dass dieser Teil der Musikproduktion der schwerere Part ist denn ein Musiker achtet bei seinen Songs auf ganz andere Dinge als ein normaler Zuhörer.

Also: Lerne mit Equalizern und Mixern umzugehen, damit der fertige Song wenigstens einigermaßen gut klingt.

Ein weiterer Punkt, der beim Heimstudio sehr häufig auftritt ist das sogenannte Mastering: Ein Prozess, der irgendwo zwischen Pest und Sex einzuordnen ist. Während Sex ne tolle Sache sein kann, ist Mastering auch manchmal sehr toll aber meistens ist Mastering eher die Pest, denn es tritt meistens bei Bedroom-Productions auf, weil ein selbstproduzierter Song immer noch nicht knackig genug klingt. Beim Mastering wird dann der Kompressor angeschmissen und es werden Sachen optimiert, die eigentlich beim Mixdown schon hätten passieren sollen. Seien wir doch mal ehrlich: Aus nem alten, rostigen Polo baust du auch mit Glitzerlack kein neues Auto. Mastering ist schön aber wenn man nicht vorher sauber mischt, bringt Mastering gar nichts.

Author / Datum:
Marc Shake • 31.03.2011 - 17:59
Categories
Musikproduktion


1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14  

© Marc Shake
trancefish.de http://www.wikio.de Ich bei Google+ Basskick