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Links II
Wieder einmal gibt's nicht zu schreiben aber jede Menge abgefahrenes Zeugs gibt es dafür schon: Eine neue Linkliste mit Informationen zur Musikproduktion oder einfach nur zu Blödsinnigem, was so in den weiten des Interwebz herumfliegt.
- [Hosenscheisser Youtube direkt]
- So'n Typ geht vermutlich zu nem Vorstellungsgespräch und um ihn rum werden alle erschossen. Natürlich nicht in echt - aber der Fraggle da macht sich vermutlich wirklich vor Angst nass. Und das ist auch nicht lustig. Also gibt's hier eigentlich nur ein total unlustiges "versteckte-Kamera-Video" über nen Japaner, der aber so richtig verarscht wird. via: MC Winkel
- [Das sprechende Piano]
- Dank unseres Gehirns, das immer mal wieder versucht, aus Fragmenten was sinnvolles zu basteln und dank einer sehr schlauen Sprachsynthese klinkt ein normales analoges Klavier wie ein sprechender Mensch. Das ist nicht unbedingt sinnvoll, für Musik sogar total ungeeignet aber irgendwie dann doch mehr als faszinierend. via: Delamar.de
- Monty Python bei Jimmy Fallon
- Die beliebte Komikertruppe aus England und Amerika (ja, Gilliam ist Ami) war fast in fast kompletter Besetzung bei Jimmy Fallon. Nicht da war Michael Palin, da der mal wieder irgendwo rumfährt und Chapman hat sich leider auch nicht exhumieren lassen. Davon mal abgesehen, hat Jimmy es bei den Pythons da richtig schwer. (irgendwie mal bei Twitter gefunden)
- Javascript-Experimente u.a. auch für Google Chrome
- Auf dieser Seite ist das edelste und schweißtreibendste an Javascript-Zeugs versammelt, dass es so gibt. Mit dem Internet-Explorer sollte man die Seite am besten gar nicht erst aufrufen, weil der das eh nicht geregelt kriegt. Mit nem echten Browser geht das allerdings problemlos. Alle hier genannten Browser sind besser als der Internet-Explorer. Sogar Chrome, obwohl das eine Datenkrake ist. Und ja, ich kenn auch Iron, aber den mag ich irgendwie auch nicht.
- d-worx - Fotograf und Videokünstler
- Mein Kompadre Dirch, der hier ja auch so ab und an seinen Senf abgibt fotografiert Menschen und Zeugs. Unter anderem hat Dirch ja auch unsere Hochzeit auf SD-Karte gebrutzelt. Der kann schon was, der Mann.
- Author / Datum:
- Marc Shake • 20.10.2009 - 18:01
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- Linktipps •
Google Me
'Jim Killeen' ist ein Indie-Filmacher, der sich selbst gegoogled hat. Natürlich gibt's mehrere Jim Killeens. Ich hab mich selbst auch schonmal gegoogled, einer von den Marcels ist irgendwie als Fotograf tätig, einer macht noch irgendwas und wieder anderer macht wieder sonst was.
Diese Doku über den Jim Killeen, der sich selbst googled ist erstens superinteressant und zweitens auch ziemlich genial.
- Author / Datum:
- Marc Shake • 17.10.2009 - 23:49
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- Teh Interwebz •
Review zu nem Remix von mir
Wie ihr ja wisst, hab ich für Massiv in Mensch nen Remix für den Song "Bitterfeld" gemacht. Ein anderer Remix ist noch in der Pipeline, der "Against all Odds" heisst. Vom Stil her bin ich da aber komplett anders rangegangen, bei AAO handelt es sich um eine echte, reelle Rockballade. Mit dem Stil, den ich hier also sonst so propagiere, hat der Remix so gut wie nichts zu tun.
Remixen liegt mir, mein Bitterfeld-Remix kam jedenfalls gut an, wie das Review von Side-line ja beweist:
Hervorhebungen von mir
We already reviewed this latest release of Massiv In Mensch a few months ago now. Originally released on Artoffact Records "Hands On Massiv: The Remixes" has been licensed to Advoxya Records. After the digital version, available on Artoffact, we now get a physical copy on the European continent.
The tracklist remains identical featuring 12 remixes from this German techno-body act taken from previous releases and compilation plus a few exclusive items as well. Remixes were executed by the band themselves, and also by some label mates like Individual Totem, Standeg, Headscan and Implant. The result is a rather interesting approach of the original 'dance-body' songs of the band.
Standeg realized an amazing remix of the "History"-song (originally released on the "Clubber Lang"-cd). This remix is a complete metamorphosis of the original version where dance vibes were mixed by astral tunes. It ends in a kind of trance style, but different from the one we've been used to hear by Massiv In Mensch.
Another interesting cut is the harder and faster remix of "Bitterfeld" (also originally released on the "Clubber Lang"-cd) by Marc Shake. I really enjoyed the techno bleeps and vocoder effect on the vocals.
Massiv In Mensch did some remixes as well. They opened the album with remixes of "Der Kotzbrocken" (released on the "Die Rein"-album") and "Dark Rave" (released on the "Menschdefekt"-album). The remix of "Dark Rave" isn't terribly inspired by the "Der Kotzbrocken" sounds ultra commercial and even comes close to pure dance music. Individual Totem probably wins the award for most experimental remix of "Green".
Implant surprised me a bit by a less inspiring remix of "Radius 17 M" (originally released on the "Menschdefekt"-album) while DJ Nightflyer ending the album with a hard punching remix of "Toast" (again from the "Clubber Lang"-album) reminds us how rave music must sound like. There's a lot to experience on this album and it has been definitely a good idea after all these album to get this kind of release. (DP:7)DP.
Wenn Du nen Remix brauchst, kontaktiere mich doch einfach! Ich mach das gerne, hab schon ganz andere Leute auch bootleg-mässig schon geremixed. Irgendwo in den tiefen des Internets gibt es total kranke aber geile Remixes von mir, die ich hier aus Gründen von GVU und Gema nicht veröffentlichen darf.
- Author / Datum:
- Marc Shake • 17.10.2009 - 22:59
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- remix •
Gewinne ein Netbook
Bei Renoise kann man derzeit ein feines Netbook von Indamixx gewinnen. Man muss nur bis zum 25.10.2009 einen Song mit Renoise basteln, der auf dem Netbook problemlos abgespielt werden kann. Da es sich eben um ein Netbook handelt, ist die CPU etwas "schwachbrüstig".
Mehr Infos auf der Gewinnspielseite:Gewinne ein Netbook
- Author / Datum:
- Marc Shake • 17.10.2009 - 22:09
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- Renoise •
Musikproduktion am PC
Musikproduktion am PC ist heute wesentlich einfacher als noch vor 10 Jahren. Damals gab es viele Faktoren, die einen davon abgehalten haben, semiprofessionelle Musikproduktion überhaupt durchzuführen. Damals benötigte man entweder zwingend eine Band mit vielen talentierten Musikern oder aber eine Menge Hardware, die sauteuer und gleichzeitig ziemlich schwer zu bedienen war. Die PCs wurden aber mit der Zeit immer schneller und dank Standards wie VST, LADSPA oder auch AU kann man mittlerweile fast jedes Instrument als Plugin im Sequenzer benutzen.
Dieser Artikel beschreibt dir nun, was du alles benötigst, um selbst (elektronische) Musik zu produzieren. Wenn du fit an der Akustikgitarre bist und von Techno oder Trance gar nichts wissen willst, kann dir dieser Artikel dennoch wertvolle Informationen geben, damit du deine Sachen aufnehmen kannst und digital aufbereiten kannst.
Dieser Artikel ist teil einer Serie, die kontinuierlich ausgebaut wird. Nach und nach werde ich die entsprechenden Links freigeben und die Artikel einstellen, sobald sie fertig sind. Hier nun erstmal das Inhaltsverzeichnis:
- Was genau ist Musikproduktion?
- Das Heimstudio
- Die Idee für den Song
- [...]Fortsetzung folgt
Was genau ist Musikproduktion
Im Grunde ist Musikproduktion die Erschaffung von Musik. Es klingt wenig ideologisch aber eigentlich ist Müllproduktion die Produktion von Müll als Rest und bei der Musikproduktion bleibt halt Musik übrig. Im Normalfall will man natürlich nicht, dass die Musik Müll ist aber 10 von 20 Songs, die du selbst vielleicht noch okay findest werden von anderen als Müll empfunden. Das ist nicht schlimm, Geschmäcker sind ja verschieden und andere 10 Leute denken vermutlich, dass du denen gerade den geilsten Song aller Zeiten gezeigt hast.
Musikproduktion ist also nur die Erschaffung von Tönen, die irgendwie zusammen einen Sinn ergeben. Das alles zusammen klingt gut und das Endergebnis löst beim Zuhörer irgendwelche Gefühle zwischen Befriedigung und Brechreiz aus.
Wikipedia sagt auch, dass der Musikproduzent die Band motiviert und selbst auch als Komponist künstlerisch tätig sein kann. Ich denke, da wir uns hier ja einig sind, dass DU nen Song produzieren willst, kann der "Komponist", "Toningenieur" oder "Motivator" bzw. "Konzertveranstalter" erstmal vorläufig aussen vor gelassen werden.
Das Heimstudio
Das Heimstudio ist quasi dein Reich. Es ist der Kommandostand, die Brücke, die Schaltzentrale der Macht. Es ist - wenn du gerade mit Musikproduktion anfängst - nichts anderes als dein Schlafzimmer. Auch das klingt erstmal ziemlich demotivierend, andersrum haben Bands wie Metallica oder Avril Lavigne ihre besten Tracks im Hotelzimmer auf nem Diktiergerät aufgenommen oder sogar die Noten auf nem Bierdeckel notiert.
Der Vorteil von einem Schlafzimmer-Studio ist natürlich, dass der Weg zum Bett nicht so weit ist.
Der Nachteil vom Schlafzimmer-Studio ist: Richtig krach machen geht nicht unbedingt.
Analoge Instrumente aufnehmen
Analoge Instrumente aufnehmen ist eigentlich schon eine schwierigere Sache aber da viele Tutorials eigentlich immer nur auf den Digitalkrams eingehen möchte ich zumindest versuchen, dir klarzumachen wie du deine Gitarre oder dein Klavier ansatzweise vernünftig aus den Rechner bekommst.
Natürlich kommt jetzt der Moment, wo du dir überlegen musst, was du für ein Mikrofon ausgeben willst: Billigmikrofone kriegst du beim "Blödhändler" für ein paar Eurofuffzig aber diese Dinger neigen dazu echt beknackte Aufnahmen zu liefern. Je nachdem, wie ernst es dir also mit der Aufnahme deines Klaviers oder deiner Gitarre ist, brauchst du also mindestens ein gutes Mike und nen Ständer. Das hat hier ausnahmsweise mal nix mit Sex zu tun aber wenn du zum Beispiel deine Akustikgitarre aufnehmen willst, musst du die Möglichkeit haben, dein Mikrofon auf die Klampfe ausrichten zu können.
Bei einem Klavier ist das ganze noch schwerer, da die Klavierseiten vom ersten "C" bis zum letzten "C" sehr weit auseinanderliegen und man da ein Mikrofon braucht, das in der Lage ist einen weiten Winkel zu erfassen.
Richtig übel ist die Aufnahme von Drums, da die wirklich nur dann gut klingen, wenn jede einzelne Trommel ein eigenes Mikrofon bekommt.
Du bemerkst sicher jetzt schon: Hier wird richtig Geld gefordert: Die normale Soundkarte verfügt nämlich meistens nur über einen einzigen Mikrofoneingang. Jetzt bist du also schon gefordert und brauchst ein kleines Mischpult. Das Peavey VR8 hat 4 Mikrofoneingänge und kostet ca. 100 Euro.
Du solltest also bei Piano oder Drum-Aufnahmen überlegen, ob du da nicht besser mit Plugins beraten bist. Ein sehr gutes Plugin ist CV Piano von Tascam. Drumsamples bietet eine Google-Suche. Lies dazu auch den Artikel Realistische Drums
Deine Soundkarte
Die meisten modernen Soundkarten, sogar die Mainboard-verschraubten Billigteile verfügen mittlerweile über recht gute DSPs, mit 8bit-Sounds muss sich heute keiner mehr herumschlagen. Zumindest die mir bekannten Soundchips sind alle in der Lage mit 96 kHz bei 32bit aufzunehmen. Für's erste reicht 16bit und 44 kHz aber locker aus.
Gängige Soundkarten verfügen über folgende Anschlüsse:
- Front L/R (Vorne Stereo)
- Back L/R (Hinten LR)
- Center (Front-Center)
- Bass
- Mic In (Verstärkter Mikro-Eingang)
- Line In (Aux In)
Digital. Einfach aber eben nicht analog
Da sich VST, Ladspa, DSSI, AU und andere Standards durchgesetzt haben und die Rechenpower der PCs und Macs mittlerweile astronomische Geschwindigkeiten angenommen hat, solltest Du überlegen nicht von anfang an Digital zu arbeiten.
Digital bedeutet natürlich, dass du dich sehr schnell in Voreinstellungen von Synthesizern verlieren kannst und dabei das eigentliche Ziel, Musik zu machen, völlig aus den Augen verlierst. Ausserdem heißt Digital immer, dass es nicht Analog ist. So blöd das klingt, kein Plugin ist jemals in der Lage, nen 100%igen realistischen Sound eines Analogsynths oder gar einer Gitarre wiederzugeben. Insofern ist es gerade bei der Digitalen Musikproduktion wichtig, seine DAW zu kennen.
MIDI - Die Oma unter den Standards
MIDI ist für Computerverhältnisse biblisch alt. Allerdings funktioniert dieser Standard absolut problemlos auf
- jedem Betriebssystem
- nahezu jedem Synth/Effektgerät
- jedem DAW
- jeglicher Hardware
- deshalb haben andere Standards, die vermutlich wesentlich schneller und vermutlich sogar besser sind, keine reelle Chance.
Die Idee für den Song
Woher kommen Ideen für gute Songs?
Die Antwort darauf ist einfach: Von überall her. Schreibe einen Song über Dinge, die dich umgeben. Von mir aus auch über Youtube-Videos, wenn dir wirklich nichts besseres einfällt. Zumindest hättest du da auf jedenfall gute Promotion.
- Author / Datum:
- Marc Shake • 16.10.2009 - 17:59
- Categories
- Musikproduktion •