The Raid II deleted Scene


The Raid II ist noch nicht mal in Deutschland erschienen und es gibt jetzt schon Deleted Scenes. Hier mal ein extrem gewalttätiger Kampf zwischen 2 Gangs. Regisseur Gareth Evans hat diese Szene aus dem Film herausgenommen, weil das Pacing nicht korrekt war. Alter: Soviel aufwand für nix ;)

The Raid 2: Berandal (Deleted Scene: Gang War) from Merantau Films on Vimeo.

Der Film "The Raid II" spielt zeitlich exakt 2 Stunden nach dem legendären erstem Teil. Das besondere bei dem Kampfszenen ist die Tatsache, dass die Treffer echt sind. Wenn sich hier also Leute verprügeln, dann ist das nicht gespielt. Allerdings hat das Kampfsport-Team natürlich ausführlich trainiert, die Schläge zwar zu plazieren, dabei aber eben nicht wirklich jemanden zu verletzen.

Tesla stellt Elektroauto-Patente frei als Public Domain


Tesla ist ja eines der coolsten Unternehmen der Welt. Die bauen nämlich Elektroautos, die auf Speed und Schönheit ausgelegt sind und außerdem sind das die einzigen, die es bisher geschafft haben, mich wirklich von einem Elektroauto zu überzeugen. Aber was weiß ich schon?

Teslapatente jetzt Public Domain

Ich kenne mich mit Autos nicht aus aber ich weiß, dass gute Ideen in jedem Fall der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden sollten. Aus diesem Gedanken der Freiheit ist Linux entstanden, sogar Chrome und natürlich auch Firefox. Offene Standards sorgen im Idealfall dafür, dass die Entwicklung eines Produktes komplett neue Impulse kriegen kann. Und der Chef von Tesla, Mr. Elon Musk hat nun wieder eine tolle Idee gehabt: "Lass uns ALLE Patente des Elektroautos als Public Domain veröffentlichen".

Dieser Schritt ist ungewöhnlich, gerade für einen Typen, der damals eher dafür bekannt war, seine Patente mit aller Macht zu verteidigen. Aber seitdem Tesla sein Steckenpferd ist, kommt von Elon Musik fast nur noch cooles Zeug.

Kritiker sagen, dass der ganze Schritt von Teslamotors egoistisch wäre. So bauen Möbelhäuser immer neben anderen Möbelhäusern, denn dann haben alle was davon und man selbst verdient noch etwas dabei. (FAZ) - Ich selbst denke aber: "So what?" Wenn ALLE die Techniken nutzen können und Marken mit wesentlich mehr Budget bessere Elektroautos bauen können, dann kann Tesla umgekehrt auch nur davon profitieren, denn - Patent oder kein Patent - die Ladestationen und die gesamte Peripherie kann dann von allen genutzt werden und da könnte Tesla Umsatz fahren.

Umweltfreundliches Zeugs hat ja immer so ein wenig was lahmes an sich. Aber Tesla-Karren find ich geil!

Quelle: http://www.cbc.ca/news/business/tesla-puts-electric-car-patents-into-public-domain-1.2673617

Was ist Geocaching


Geocaching ist eine moderne Form von Schnitzeljagd. Es gibt einmal die Leute, die sogenannte Caches verstecken und andere, die diese Caches dann suchen. Im großen und ganzen funktioniert das so: Irgendwer hat ein Gefäß und versteckt dieses an einen Platz, den er den Leuten mal zeigen möchte. Die Koordinaten dieses Versteckes gibt er beispielsweise bei geocaching.com an. In das Gefäß legt er ein "Logbuch" das es Findern erlaubt, ihren Besuch hier einzutragen. Die Leute können ihren Fund dann auch auf der Geocaching-Webseite "loggen" und eine kleine Notiz dazu schreiben. Im Grunde erklärt dies auch schon das gesamte geocachen: Lauter Menschen laufen smartphone-starrend durch die Gegend und krabbeln dann auf einen Baum oder in eine Ruine oder sonstwo hin. Dabei haben die Leute natürlich eine entsprechende "Suche" hinter sich und fahren oder laufen zu Plätzen hin, wo sie sonst niemals hingelaufen wären.

Cache01

Manche Caches sind auch hinter Rätseln versteckt. Hier erhält man die Koordinaten eben nicht direkt auf der Website, sondern man muss vorher ein Rätsel lösen, dessen richtige Lösung die Koordinaten enthält.

Tatsache ist, dass geocachen tatsächlich Spaß machen kann. Denn man hat einen Grund, spazieren zu gehen und die Motivation ist es, möglichst viele Caches in einer Region ab zu greifen. Dabei sieht man interessante Plätze oder besucht Locations, die tagsüber relativ unspektakulär sind, nachtsüber aber einen gewaltigen Charme haben. Nicht zuletzt gibt es die Ruinen oder "Lost Places". Dies sind nicht selten Ruinen oder stillgelegte Kraftwerke oder unterirdische Kanalsysteme. Eben Plätze, die über das normale spazieren gehen hinaus gehen.

Cache02

Wieso schreibe ich da jetzt drüber? Meine Frau ist begeisterte Cacherin und irgendwie hat mich das Fieber auch zu einem gewissen Grad gepackt. Man verlässt das Haus und fährt mit dem Fahrrad wild durch die Gegend. Ich wußte zum Beispiel nicht, dass wir hier in der Nähe eine Schule haben, bei der ein Klassenzimmer halb im Fluß eingebaut ist. Auch ist mir neu, dass es hier verlassene Bunker gibt. Und in Pirgo, dem Standort meines Lieblings-(auch-)Metal-Blogs gibt es einen ziemlich schönen historischen Schafstall. Auch ist in unserer Region ein sehr aufwändig und liebevoll gestalteter Nachtcache, bei dem man wirklich tief im Wald ist, während um einen herum nur noch Dunkelheit ist. Das ist nicht nur wahnsinnig aufregend und spannend, bei manchen Rätseln merkt man, wie viel Mühe sich die Autoren des caches gegeben haben.

Cache03

Gestern war ich zum Beispiel im ca. 100 km entfernten Papenburg. Wir haben die Fahrräder auf's Auto geladen und sind dann hochmotiviert in die tiefste Pampa gefahren. Hier fährt man dann mit dem Fahrrad über Feldwege und Äcker. Und ein Cache auf der Tour war auf dem Grundstück eines Gartenbauer. Die haben vielleicht coole Steine da gehabt. War irgendwas aus Glas aber mein erster Gedanke war, sich die Dinger auch in den Garten zu legen und mit LEDs zu bescheinen.

Wird unsere Gesellschaft durch soziale Netzwerke brutaler


Seit ca. 10 Jahren sind Soziale Netzwerke im Bewußtsein der meisten Menschen angelangt. Soziale Netzwerke sind längst kein Hype mehr und Familienunternehmen, die seit 200 Jahren am Markt sind, kommen an Facebook und co nicht vorbei. Damals wollten alle ins Web und heute wollen Sie alle ins Soziale netzwerk.

Verkloppen

Aus dem Internet ist durch die gesamte Vernetzung und immer einfacher zu bedienenden Computersystemen ein Mitmachnetz entstanden, ein Spiegelbild unserer Gesellschaft und diese Gesellschaft hat nun einmal Fehler. Soziale Netzwerke werden nämlich gerne genutzt um #Aufschreie zu nutzen und wahnsinnig empört zu sein. So ist es natürlich unfassbar brutal, wenn 14-jährige sich bis zum Nahtod prügeln aber anstatt beherzt einzugreifen, wir lieber mit #fail-Hashtag ein Video bei Facebook und Twitter hochgeladen und danach dann gefragt, wie es der armen Sau überhaupt gehen könnte.

Vor ein paar Tagen ging durch die Sozialen Netzwerke ein Bild von nem Kinderschänder, der vergewaltigt wurde. Im Knast. Und natürlich muss ich auch zugeben, dass ich erst gedacht hab, dass der Knilch das verdient hat. Aber: Der Mäcken sitzt doch schon im Knast und kenn kein Kind mehr quälen und andersrum hilft es dem vergewaltigten Kind auch nicht weiter, dass der Typ dasselbe durchmachen musste. Oder doch?!

Worauf will ich hinaus? Ich denke, dass wir soziale Netzwerke brauchen. Ohne Social-Networks hätte es das tolle Video von den Iranern nie gegeben, die getanzt haben. Ohne Social Networks wäre es denen auch wesentlich beschissener ergangen. Ohne Social Networks hätte ich so tolle "Freunde" und Bekannte nicht. ABER....

Aber: Manchmal machen mir Soziale Netzwerke Angst. Facebook und Google sind die Jäger und Sammler der Neuzeit. Google+ jagt, denn ohne Google-Account ist das Smartphone ziemlich sinnfrei. Facebook sammelt einfach nur. Denn die wissen, dass die Leute vernetzt sein wollen. Ist so. Und Angst habe ich, wenn Communities ihre Macht ausnutzen. So hat Soundcloud nen Song von mir irrtümlich als Raubkopie angezettelt. Sorry, nein - wenn ich auf was stolz bin in meinem Leben, dann auf meine Kids und meine Musik. Und Angst habe ich auch, wenn anstelle zu helfen, die Leute heute irgendwelche Klöppelvideos in FullHD posten. Da läuft was schief...

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