Ich will euch heute mal die Hype-Machine vorstellen. Das ist ein Blog-Aggregator, der diverse Blogs nach Musik abgrast und daraus dann (personalisierte) Playlisten erstellt. Hier gibt's quasi die Hits von morgen schon heute zu hören. Also quasi das, was diverse Frühstücksradiosender schon seit 1000 Jahren versuchen aber irgendwie nicht hinbekommen.

Es gibt im Netz eine gigantische Menge richtig guter Blogs zum Thema Musik. Keiner kennt alle, in Deutschland haben Blogs noch immer den muffigen Charme von "Nerds, die irgendwas schreiben" - ein ernsthaftes Musikmagazin als Blog tritt eher als ernsthaftes Musikmagazin auf, eben nicht als Blog. Nun ja, Hype-Machine greift halt die Blogs ab und sortiert die dort vorgestellten Tracks thematisch und stellt daraus Charts zusammen. Je nachdem, wie viele Blogs halt über nen Track berichten, desto höher ist der natürlich gelistet. Wenn man sich nun anmeldet, kann man sich aufgrund von Genres, Künstlern und eben auch Blogs eigene Playlisten zusammenstellen, die mit ziemlicher Sicherheit kaum einen Song enthalten, der schon mal im Radio lief. Aber es sind fast immer bekannte Künstler, deren Bootlegs und Remixes da gelistet werden.
Ich will jetzt nicht soweit gehen, dass Hypem totaler Underground ist aber man kriegt hier schon ziemlich abgefahrene Versionen von Songs zu hören, die ich am Ende des Artikels auch verlinkt habe.
Die Geschichte von Hypem ist auch ziemlich cool. Ein Typ hat halt den Aggregator geschrieben, hochgeladen, irgendwem gezeigt, der hat drüber berichtet und zack hatte die Seite millionen von Fans. Quasi ein Launch ohne Ankündigung.
Derzeitige Lieblinge:
Mein Hypem Profil findet ihr hier
Ich habe ja von der besten Frau der Welt und auch von meinen Freunden/Familie nen Laptop zum Geburtstag bekommen. Aufmerksame Leser und Follower merken bestimmt ja auch, dass die Anzahl der Posts hier im Blog sich dann ja doch endlich wieder ein wenig erhöht hat und ich tatsächlich sogar wieder angefangen bin, Musik zu machen.
Es gibt nur ein Problem: Ich hab den Laptop natürlich mit im Wohnzimmer und zum Musikmachen plärren die Speaker ganz erbärmlich. Daher bin ich auf der Suche nach einem richtig guten Studio-Kopfhörer. Ich besitze bereits nen sauguten DJ-Kopfhörer von AKG aber der ist in erster Linie LAUT und hat nicht wirklich ein neutrales Klangbild. Daher meine Frage: Kann mir jemand die beste Alternative aus diesen 3 Kopfhörern nennen?
Das Marketingsprech von diesem Kopfhörer klingt ja erstmal ganz putzig:
Die Frage ist, ob der Kopfhörer wirklich so gut ist, wie die Jungs und Mädels behaupten? Die Redaktion von Beat schreibt in dem verlinkten Testbericht, dass das Teil wirklich so gut ist, wie man meinen würde. Mit 79,00 € (Stand 02.05.2013) ist der Kopfhörer ziemlich günstig, daher wäre der in Kombination mit den guten Reviews derzeit meine Wahl Nummer 1.
In etwa doppelt so teuer kommt der Shure SRH 840 daher. Laut diversen Reviews, u.a. bei Recording.de soll der 840er sogar besser klingen als sein "großer" Bruder, der SRH 940. Versteht mich nicht falsch, ich suche halt wirklich nen Kopfhörer, den ich laaange tragen kann und bei dem ich auch bei niedriger Kopfhörerlautstärke einfach "alles" höre. Die technischen Daten hier lesen sich auch erstmal ganz gut:
Meine Erfahrungen mit der Firma Teufel sind eher passiv, da ich nix von Teufel habe. Ich hab aber schon viel von denen gehört. Jeder, der sich irgendwie mit Kinosound und Hi-Fi beschäftigt hört irgendwann den Namen "Teufel", denn die Jungs basteln absolut fantastische Lautsprechersysteme. Ein Grund mehr für mich, mir mal anzugucken, ob die Teufel auch Kopfhörer bauen. Und ja, das tun sie:
Bei diesen Kopfhörern habe ich leider nur Testberichte aus DVD-Magazinen gefunden. Ob und wie die im Heimstudio einzusetzen sind, vermag ich nicht zu sagen. Und die Reviews der Kopfhörer sprechen irgendwie ja schon dafür. Allerdings scheinen die sehr basslastig zu sein. Was "so" ja erstmal nicht schlecht ist aber hör ich dann noch "alles"?
Also: Tipps, welchen ich nehmen soll?
Das Musikbiz scheint extrem nervenzehrend und irgendwie auch ziemlich dreckig zu sein. Immer mal wieder hört man von Rücktritten von erfolgreichen Stars, manche leiden unter Ihrem Image und wieder andere führen spektakuläre Aktionen durch, um das Ende ihrer Band / Karriere zu zelebrieren.
Mark Medlock hat über Facebook bekannt gegeben, dass er keinen Bock mehr auf das ganze Biz hat. Sein Kommentar hier war
„Ich kann diesen Dreck nicht länger meiner neuen Familie zumuten dafür liebe ich sie zu sehr, und will mir das nicht für kein Geld der Welt zerstören lassen“
Tjoar - kann man machen. Ich würde es weniger spekatulär durchziehen und einfach nix mehr releasen aber vielleicht ist das hier auch wieder nur ein Marketing-Stunt, der den guten alten Medlock wieder in die Presse bringen soll. Immerhin hat er so eine ähnliche Äußerung schon letztes Jahr gemacht.
Und wieder mal muss man in die Glanzzeit der Musikindustrie zurück gehen. Die legendäre Dance-Music-Formation "KLF" hat ihren Abschluß wesentlich dramatischer durchgezogen, immerhin haben die Jungs einfach mal eine Million Pfund abgefackelt. Vorher haben Sie noch ein Buch herausgebracht, in welchen exakt geschildert wird, wie man einen Nummer 1 Hit schreibt. Die erste Aussage ist, wenn du ne Band hast, verlasse sie. :)
Im Eintrag Quo Vadis Marc Shake ging ich ja auch irgendwie auf meine musikalische Sinnkrise drauf ein. Es gibt halt Phasen, bei denen man zu dem ganzen Kram keine Lust mehr hat. Man gibt allerdings vor, dass man die Zeit dafür nicht hat. Wie dem auch sei, das Problem im Biz ist doch folgendes: Wenn du Erfolg hast, hast du Streß und Termine ohne Ende. Du musst permanent nen Song haben, der "besser" ist als der vorherige, wobei dies allein schon schwierig ist. Denn als Musiker entwickelt man sich weiter. Man setzt andere Prioritäten. Mitunter ändert man seinen gesamten Style. Und "Fans" haben dann das Problem, dass sie deinen Style vielleicht nicht mehr mögen. Mein Lieblingsbeispiel ist "Cotton Eye Joe" von Rednex vs. "Wish you were here" von derselben Combo. Komplett unterschiedliche Styles und vielleicht damit auch komplett unterschiedliche Zielgruppen.
Mal ne Frage an die hauptberuflichen Musiker unter euch: Lohnt sich der Aufwand heute noch?
Okay, liebe DJ-Kollegen. Wer von euch war DAS?! Ich traue Georgina NICHT zu, dass sie sich mit Cubase/Logic/FLStudio auskennt. Stellungnahme bitte hier!
Wenn Du Musik machst, so stellst Du dir sicher immer wieder die Frage, ob Du die Songs mal an einen A&R von ner Plattenfirma schicken sollst.
Prinzipiell ist das sicherlich keine doofe Idee, immerhin besteht ja die Chance, wirklich
entdeckt zu werden und mit der Musik jede Menge Kohle ein
paar Euro zu verdienen.
Jetzt ist es in der echten Welt so, dass A&R-Leute trotz angeblicher Stagnation der Gewinne von Labels wirklich Demos anhören. Und ja, die wollen sich mitunter sogar wieder bei dir melden aber können es manchmal aus ganz blöden gründen nicht: Die Kontaktdaten fehlen.
Hier nun also die offizielle Liste, wie man ein MP3 tagged, damit ein A&R sich auch ganz sicher bei dir melden kann:
Daraus ergibt sich dann folgender MP3-Name: Marc Shake - Send me an Angel 0049440259xxx info@trancefish.de.mp3
Dieses Posting basiert auf einem Eintrag von Beabetterproducer.com. Der Permalink ist dieser hier: http://www.beabetterproducer.com/the-official-rules-of-labeling-mp3s/