Wenn Du Musik machst, so stellst Du dir sicher immer wieder die Frage, ob Du die Songs mal an
einen A&R von ner Plattenfirma schicken sollst.
Prinzipiell ist das sicherlich keine doofe Idee, immerhin besteht ja die Chance, wirklich
entdeckt zu werden und mit der Musik jede Menge Kohle ein
paar Euro zu verdienen.
Jetzt ist es in der echten Welt so, dass A&R-Leute trotz angeblicher Stagnation der
Gewinne von Labels wirklich Demos anhören. Und ja, die wollen sich mitunter sogar wieder bei
dir melden aber können es manchmal aus ganz blöden gründen nicht: Die Kontaktdaten fehlen.
Hier nun also die offizielle Liste, wie man ein MP3 tagged, damit ein A&R sich auch ganz
sicher bei dir melden kann:
Regel Nummer 1: Dein Name muss Bestandteil des Dateinamens sein
Nichts ist schlimmer, als ein MP3-Player, der kein ID3 kann. Noch viel schlimmer ist, wenn
die Datei einfach nur "Mein fantastischer Song.mp3" heißt, keiner aber je erfährt, wer
der Autor ist.
Regel Nummer 2: Schreibe deine Mailadresse rein
Angenommen, du schickst das Mp3 per Kontaktformular an das Label. Dann besteht die
Möglichkeit, dass du dich bei deiner Mailadresse vertan hast, das Label das MP3 nun
erhalten hat und sich dann nicht melden kann, weil du im Kontaktformular die falsche
Mailadresse angegeben hat. Außerdem kriegen A&R's zwischen 100 und 1000 Songs pro Tag
gemailt: Keiner sucht im Mailprogramm nochmal nach Kontaktdaten. Im Mp3 stehen die drin,
also muss der A&R nicht mehr suchen!
Regel 3: Telefonummer
A&R's lieben es zu telefonieren. Außerdem können Sie dann direkt beim Hören den
Telefonhörer greifen und sich paralell dazu ein Bild machen, was du denn für einer bist.
Regel 4: Songname
Gib dem Song einen richtigen Namen. Was cooles. Der Bandname/dein DJ Name sollte auch dabei
stehen.
Daraus ergibt sich dann folgender MP3-Name: Marc Shake - Send me an Angel 0049440259xxx info@trancefish.de.mp3