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Trancefish.de - Blog über Musik, Coding, Kino Blog - Seite / 7


Der neue Kurzfilm von zwei Pixar-Animatoren ist so traurig

Erinnert ihr euch noch an die ersten 10 Minuten von "Oben"? In der Ellie und Carl sich kennen lernen, ihr Leben miteinander verbringen. Ellie stirbt und Carl ist am Ende alleine? Pixar Studios schafft es immer wieder, ungewöhnlich ernsthafte Elemente in ihre Filme zu verpacken. So ist die Geschichte eines Müllroboters auf der zerstörten Erde eigentlich ziemlich düster.

Doch bisher haben die Jungs von Pixar immer dann die Bremse gezogen, wenn es zu traurig wurde. Nicht im neuen Film Borrowed Time. Der Film ist sehr, sehr erwachsen und natürlich super animiert. Schaut ihn euch an.


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Computerspielmusiker

Wir alle wissen, dass Musik Emotionen transportiert und gerade auch bei Film und Fernsehen eine wichtige Rolle spielt, um eine Stimmung beim Zuschauer zu erzeugen. Die Meister ihres Fachs, zum Beispiel John Williams oder Alan Silvestri haben es geschafft, dass Ihre Musik untrennbar mit dem jeweiligen Film verbunden ist. Oder kann sich irgendjemand Indiana Jones ohne die einprägsame Trompete vorstellen? Oder gäbe es die Aktion "du bist Deutschland" ohne die Titelmelodie von Forrest Gump?

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Slowmotion-Hotwheels

Mal im Ernst: Es gibt kein cooleres Spielzeug als Hotwheels. Die 5MadMovieMakers haben nun eine GoPro auf ein Hotwheels-Chassis gepappt und absolut geile Aufnahmen erstellt. Ich kriege direkt Lust, meine alten Autos wieder auszumotten.

LaughingSquid


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Alternativen zu Descent III

Ich bin absolut kein Gamer. Damals auf dem C64 habe ich lediglich und häufig "The Great Giana Sisters" gespielt. Das erste Level konnte ich sogar mehr oder weniger mit verbundenen Augen spielen. Das war toll. Ich war halt Giana und musste in guter alter Super Mario Manier durch Levels durchspringen und konnte dank der tollen Musik von Mastermind Chris Huelsbeck auch einfach mal mit der Figur stehen bleiben und der geilen Musik lauschen. Zumindest so lange, bis die Levelzeit um war.

Insgesamt bin ich eher der Casual-Gamer. Die einzige Serie von Spielen, die ich komplett durchgespielt habe, war die Descent-Game-Serie aus dem Hause Interplay/Outrage. Das war ein richtig geiles Spiel. Nicht so öde, wie die derzeit angesagten Shooter sondern mit voller "6-Degrees-of-Freedom"-Steuerung. Man konnte also nach oben, unten, links und rechts steuern. Man, es war auch völlig egal, ob man nun "richtig rum" oder auf Kopf durch die Gänge flog. Das Ziel war nämlich, Minen von Robotern zu reinigen, die irgendwie durchgedreht sind. Dabei flog man mit dem Raumschiff halt durch die engen Tunnel und musste am Ende einen Reaktor zerstören. Für die meisten PCs ihrer Zeit war das Spiel allerdings ein wenig zu hoch dimensioniert. Die meisten spielten Doom oder Duke Nukem.

Damals im Descent-Forum war ich als Honk1978 unterwegs und hab auch das ein oder andere Mal gegen andere patente Spieler gespielt und immer wieder kam die Frage nach einer guten Descent-Alternative. Als erstes wurde damals Forsaken (ProjectX) genannt. Allerdings fand ich das jetzt nicht sooo toll. Verwaschene Texturen und meiner Meinung nach winzige Gegner trübten das Spielgeschehen von Forsaken doch ein wenig. Wobei, die Levels hatten schon was und die Lichteffekte waren zur damaligen Zeit doch irgendwo besser als bei Descent. Dafür waren die Texturen total verwaschen und mir war es dann irgendwie zu schnell...

Mittlerweile gibt es dank der Descendentstudios ein echtes Remake/Sequel des Games. Leider konnte ich das Spiel noch nicht angespielt, da ich keinen Rechner habe, der auch nur annähernd an die verlangten Hardware-Anforderungen herankommt.

Die andere Alternative zu Descent III ist vielleicht noch Retrovirus. RetrovirusIch hab das allerdings noch nicht testen können. Bei Minerwars hat's bei mir ziemlich geruckelt. Und Retrovirus hab ich nicht als Demo gefunden.

Giana Sisters
Mein Lieblingsspiel. Giana Sisters. Das habe ich so häufig gespielt, dass ich die Levels alle auswendig kann

descent
Descent. Damals noch für MS-DOS

forsaken
Forscaken war toll, hatte aber irgendwie nicht das Flair.

Minerwars
Vielleicht eine gute Alternative zu Descent III


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Warum finden so viele Leute PHP scheisse

Irgendwann floß durch meinen Facebook-Stream ein gesponserter Post bzgl. Job für PHP-Entwickler. Da ich prinzipiell neugierig bin wollte ich wissen, was die Leute bei so einem Jobangebot posten. Die meisten Kommentare zielten darauf ab, wie scheisse PHP doch ist und das man es nicht benutzen sollte. Java, Ruby, Python und NodeJS sind ja viel besser und PHP ist ein einziges Code-Paradoxon. PHP ist unsicher. PHP ist einfach mal scheisse.

Das waren die Statements, die ich dort lesen durfte. Nun, ich bin ja schon seit 2001 PHP-Entwickler. Ich war nie wirklich gut bei Frameworks wie Symfony oder Zend. Ich habe lieber aus den gegebenen Mitteln etwas eigenes geschaffen. Das hat im Fall von meiner Homepage hier super geklappt, bei anderen Projekten war die Planung und der eigentliche Releasezyklus oft gefährdet, weil ich irgendwo eine dämliche SQL-Escape-Sequenz vergessen hatte und man so per Injection ein Login simulieren konnte. Tja, damals gab es eben noch kein PDO oder vernünftige Frameworks, die zumindest diese Micky-Maus-Arbeit abnahmen. Damals war PHP eher so eine "Ärmel hoch - wir machen das jetzt so"-Sprache.

Kleine Lernkurve

PHP hat eine sehr, sehr kleine Lernkurve. Mit simplen Dreizeilern kann man bereits ein Hallo "Benutzer"-Programm schreiben. Dies sorgt dafür, dass man schnelle Erfolge sieht. Noch weitere drei Zeilen Code und der eingegebene Name landet in einer SQL-Datenbank. Das motiviert und wenn man als Script-Kiddie noch ein einfaches session_start() oben drüber schreibt, nennt man sich PHP-Programmierer.

Hier ist die größte Stärke von PHP gleichzeitig auch die größte Schwäche. Klar ist es gut, wenn man schnelle Erfolge erzielt. Man bleibt dann motiviert. Die Kehrseite der Medaille ist liegt aber sichtbar vor deiner Nase: PHP sagt dir nicht, dass dein Gästebuchskript scheisse ist und das jeder halbwegs begabte Pseudohacker mit deinem "Hallo Benutzer"-Formular deine gesamte Webseite und sogar andere Webseiten zerschrotten kann. Der Code ist extrem einfach, PHP dabei wirklich mächtig und über eine geschickt formulierte SQL-Injection kann ich ein eigenes Skript starten lassen. Ein eigenes Skript, welches mir erlaubt, unter deinem Namen Mails zu verschicken und noch viel gemeinere Sachen.

Aus der Region "Das ist alles viel zu einfach" kommt die eine Hater-Fraktion. Es gibt ganz viele Entwickler, die total geile Programme ins Netz stellen und dabei vergessen, wie anfällig der Mist eigentlich ist. Die Entwickler haben dann thematisch total gute Fragen und bringen dann Beispiele, bei denen erfahrene Programmierer sich in die Embryonalstellung legen und einfach nur noch weinen wollen. Zum Beispiel so etwas hier:


$sql = "SELECT * from my_users where username='$_REQUEST['user']'";

Die Frage des Entwicklers ist dann meistens so etwas wie: "Wie kann ich die Groß- und Kleinschreibung umgehen?!???!" und der erfahrene Embryonale möchte einfach nur noch ins Bett und nie, nie wieder aufwachen.

Historie

PHP entstand aus einer Notwendigkeit heraus: Rasmus Lerdorf wollte damals einfach nur eine einfache Skriptsprache haben, die gewisse dynamische Inhalte auf seiner Webseite ermöglicht. Perl war ihm viel zu mächtig. Das damalige Projekt sollte Variablen direkt im HTML-Code anzeigen können und es sollte möglich sein, diese Werte zu speichern. So entstand, gerade am Anfang, nach und nach ein Wildwuchs an neuen Funktionen. Diese Funktionen hatten manchmal drei oder mehr Pflichtparameter, die sich keiner merken konnte. Dann gab es Funktionen, bei denen zwei Parameter komplett anders positioniert wurden, als in einer anderen Funktion. Nicht zuletzt gab es z.B. mysql-Funktionen und ODBC-Funktionen, die allerdings komplett anders benutzt werden.

Viele Leute erkannten damals das Potential dieser Sprache. Dynamische Webinhalte konnte man eben nur mit Server-Side-Includes oder Perl machen. Da Perl ursprünglich geschaffen wurde, um Logdateien zu analysieren. Da man mit Perl auch viel Serverkonfiguration machen konnte, machten irgendwann auch irgendwelche Menschen mit Perl Webseiten. Der Ansatz hier war also komplett anders herum. Das eigentliche Ziel für dynamische Inhalte erreichte man mit PHP aber eben viel schneller. Dennoch hatte PHP gerade am Anfang wirklich viele Designschwächen.

PHP hatte relativ früh Ansätze von objektorientierter Programmierung, wobei man trotzdem immer prozedural arbeiten konnte und noch heute kann. Bei PHP3, PHP4 waren Klassen und Objekte - ehrlich gesagt - allerdings eher Beiwerk, die wirklichen Stärken und Vorteile konnte man erst in späteren Versionen benutzen. PHP7 hat mittlerweile vieles im OOP-Bereich richtig gemacht.

PHP Designfehler

PHP hat keine ordentlichen Datentypen. Dies wird immer wieder vorgeworfen. In anderen Sprachen muss eine Variable entsprechend ihres Typs deklariert werden. PHP ist es theoretisch egal, welcher Datentyp in einer Variable steht. Der Vorteil ist: eine 1 ist eine 1. Ich kann mit der 1 rechnen, ich kann diese 1 aber auch einfach in einem Text ausgeben, ohne etwas mit der 1 machen zu müssen. Die 1 ist keine 0, also ist die 1 wahr und die 0 ist falsch. Für Leute, die von anderen Sprachen kommen, ist das erstmal ziemlich beknackt.

PHP war gerade früher auch inkonsistent, was Funktionsaufrufe betraf: Es gab und gibt str_xyz und strxyz-Funktionen. Manche Funktionen erwarten den Suchstring an erster Stelle und andere an zweiter Stelle. Damals war das echter Wildwuchs.

Frameworks

Frameworks wie Symfony, Laravel, Zend usw. haben viele der Schwächen von PHP umgangen. Es gibt klare Paradigmen und der ganze Basisquatsch wird schon vom Framework übernommen. Du musst dich nicht mehr um triviales Zeugs wie Authentifizierung und Escaping kümmern. So manches Framework nimmt dir sogar die Arbeit, was SQL betrifft, ab. Dank ORM-Layer liest du Datenbanken direkt über PHP-Methoden aus und schreibst kaum noch SQL. Formulare werden direkt validiert, da die Frameworks Email-Validatoren und Datumsprüfungen direkt mit anbieten. Saubere URLS erreichst Du, weil die Frameworks eigene Routensysteme anbieten. Coder und Designer können voneinander getrennt arbeiten, da jedes Framework ein mehr oder weniger umfangreiches Template-System mitbringt.

Frameworks sind also die Sahne auf dem Cappuccino. Frameworks geben dir vor, dich an bestimmte Vorgaben zu halten. Bei einem gut gemachten Framework passiert sehr viel automatisch. Du baust dir Formulare, die Submit-Aktionen sind an anderer Stelle definiert und auch die Validierung funktioniert automatisch. Du musst lediglich das Model überarbeiten.

Frameworks sind nicht unumgänglich. Oft sind gerade Frameworks wie Symfony oder ZFF viel zu "groß" für dein Projekt. Ich denke, man geht am Besten die goldene Mitte. Gewöhne dir von Anfang an einen konsequenten, nachvollziehbaren Style an und deine Kollegen werden dich lieben!

 


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