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2016 ist zum Kotzen - Arne Elsholtz ist verstorben Tom Hanks Stimme ist tot

Alter. Diese Stimme! Dieser unfassbar geniale Timbre. Diese unfassbar geile Betonung. Ich muss heute leider schreiben, dass das Ausnahmetalent unter den deutschen Synchronsprechern Arne Elsholtz verstorben ist. Elsholtz war die Stimme von Tom Hanks, Bill Murray, Eric Idle, Manny dem Mammut und natürlich Hades bei Hercules. Ich glaube, die Stimme von ihm hat meine gesamte Kindheit geprägt. Das war die Stimme eines coolen Typen. Ich bin tatsächlich gerade ein wenig geschockt.

Gut: Mit über 70 Jahren war Elsholtz kein junger Hüpfer mehr aber wir alle haben seine launige Art geliebt. Was wäre denn Ghostbusters ohne das legendäre: "Er hat mich vollgeschleimt". Und Hercules wäre nur ein Film mit Til Schweigers Stimme.


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Bericht Barcamp Oldenburg

Das Barcamp 2016 in Oldenburg war für mich eine Barcamp-Premiere. Ich kannte bis Samstag das ganze "Barcamp"-Konzept nicht, daher wurde ich relativ brutal ins kalte Wasser geschubst, aber da ich gut schwimmen kann, hatte ich jede Menge Spaß. Wenn Du irgendwie etwas lernen möchtest, die Sicht anderer Leute auf dein Fachgebiet kennenlernen willst, gehe auf jeden Fall zu einem Barcamp.

Das Barcamp funktioniert so: Im Grunde genommen gibt es keine Vorträge, sondern Sessions. Jeder, der an einem Barcamp teilnimmt, kann selbst auch vortragen. Man meldet sich einfach und sagt: "Ich mache jetzt was zum Thema XYZ". Das ist der entscheidende Unterschied zu einem normalen Vortrags-Muster. Ich besuchte mehrere diverse Sessions.

Getting Things Done

Zuerst hörte ich einen sehr erhellenden Vortrag über das Erwartungshaltungsmanagement namens GTD. Dabei geht's darum, Projekte in möglichst kleine einzelne Aufgaben aufzuteilen und diese Aufgaben Punkt für Punkt abzuarbeiten. Diese Art von Stressmanagement wird unter anderem bei google, yahoo und uspostal verwendet. Du verwaltest innerhalb von GTD nur noch deine Aktionen. Das Ziel selbst ist das Ergebnis deiner Bemühungen. Das Aufsplitten der Projekte macht die relativ kleinen Aktionen wesentlich weniger frustrierend. Anstatt die abstrakte Tätigkeit "Garten saubermachen" durchzuführen, mähst Du erst den Rasen, räumst dann das Beet auf, jätest anschließend das Unkraut und so weiter und so fort. Du hast halt viele Kleinigkeiten, deren Gesamtsumme ein sauberer Garten ist.

Das lässt sich natürlich auch auf den Job als Programmierer anwenden. Du sortierst deinen Posteingang, teilst das mit Todo-Programmen wie zum Beispiel Toodledo ein. Das ganze Thema ist eigentlich total simpel, aber dann doch wieder komplex. Einfach mal hier gucken.

Uwatch

Fabian hat sein Projekt "Uwatch" vorgestellt. Dabei hat er so eine Art Abgeordnetenwatch für Unternehmen geplant. Insgesamt ist das sicher ein sehr interessantes Projekt. Müsste man mal im Detail prüfen.

Internet of Things

Das Internet der Dinge Wie funktionieren die Dinger? Haben wir bald Skynet? Darf ein Auto entscheiden, ob man überlebt oder stirbt?

„Von gutem und schlechten Code“

Warum es auf guten Code ankommt. Code wird öfter gelesen, als geschrieben. Sobald man etwas veränderst, solltest du damit rechnen, dass der gegenüber den Code lesen und verstehen muss. Schlechter Code ist schwer verständlich. Chaotisch. Aus der Übergangslösung wird die Dauerlösung. Geschafft, ist fertig, gut – wir liefern aus.

Die Projektleitung sagt: Es ist fertig. Entwicklung sagt, das ist ein Proof of Concept Und der Kunde ist Alphatester. Es wurde festgestellt, dass erledigte Aufgaben/Zeit messbar ist. Qualität / Zeit ist nicht messbar Guter Code ist verständlich, testbar, änderbar, testbar, flexibel, korrekt. Poesie.

Ich selbst hatte mich damals auch schon mal mit diesem Thema befasst.

Kern einer guten Softwareentwicklung ist: Lass es von Profis umsetzen. In der Session musste noch definiert werden, was eigentlich ein Profi ist. Ein Profi ist eine Kombination aus (Selbst)-Reflexion, Wissen, Werten und Qualität. Ein Profi kennt sein eigenes Metier. Ein Profi ist aber niemals zufrieden, erst recht nicht, wenn der Chef und der Kunde zufrieden sind.

Symfony 2

Zuletzt besuchte ich noch eine Session zum Thema Symfony 2. Diese Session brachte mir jetzt leider nicht wirklich viele neue Informationen, aber meine Neugier auf dieses Framework wurde dann doch wieder geweckt :)

Fazit

Ich empfehle JEDEM einen Besuch eines Barcamps. Du kannst dich fantastisch mit netten Leuten unterhalten, die sich in deinem Bereich auskennen. Du sieht die Sichtweise anderer Programmierer und vor allem siehst du direkt am lebenden Objekt, dass du selbst fatale Fehler bei der Programmierung begehst. Das ist irgendwie frustrierend, aber dann irgendwie geil. Nächstes Jahr mache ich auch eine Session, versprochen!


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Tomb Raider auf Linux

Tomb Raider war ein absolut gutes Spiel - eines der letzten Games, die ich noch unter Windows gespielt habe. Die Geschichte war richtig gut inszeniert, die Videosequenzen spannend ohne Ende.

Weg vom Rätselspaß zu einem fiesen Reaktionsspiel wurde man schon in den ersten 10 Minuten Spielzeit brutal gequält, denn Lara segelt erst mal aus großer Höhe und fällt auf einen Stahlnagel (nennt man das so?). Danach muss man sich beeilen, weil ein Typ einen auffressen will oder so und man kommt hier einfach nicht zur Ruhe.

Die Kämpfe richten sich nicht mehr an ein jüngeres Publikum. Teilweise war das für ein simples Spiel wirklich ziemlich hart. Nun soll das Spiel angeblich auf Linux portiert werden. Da ich eh bei Steam bin, werde ich hier definitiv zuschlagen.

Update: Dank den Buddies von Holarse gibt es nun auch umfangreiche Hardware-Anforderungen zur Nachlese:

Mindestens

Betriebssystem
Ubuntu 14.04 oder SteamOS 2.0 (64-bit)
Prozessor
Intel i3 oder AMD FX-6300
RAM
4GB
Grafikkarte
1GB NVIDIA GeForce 640 (Treiber-Version 364.12) oder 2GB AMD 5770 (Treiber-Version MESA 11.2)

Empfohlen

Betriebssystem
Ubuntu 14.04 oder SteamOS 2.0 (64-bit)
Prozessor
Intel i5
RAM
8GB
Grafikkarte
3GB NVIDIA GeForce 760 (Treiber-Version 364.12)

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Ruthe - was darf Satire

Ich hatte bis zur Diskussion über den toten Flüchtlingsjungen eine nicht vollständige Meinung zum Thema Satire. Ich dachte, Satire muss zwangsläufig lustig sein. Mittlerweile zitiert jeder Tucholsky und sagt, dass Satire alles darf. Ich persönlich denke, Satire muss weh tun. Satire muss auf Mißstände hinweisen. Ein dämonischer Politiker muss von einem Kabarettisten als das hingestellt werden, was er ist. Ich denke, die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Leute wie Beisenherz, Böhmermann und Ruthe wirklich was zu sagen hätten :) Danke Ralph.


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Iranische Technokultur will auch nur feiern - Raving Iran - wenn Leidenschaft dich umbringen kann

Wir sehen immer nur die bösen, wirrköpfigen, verblendeten "Allah-Allah"-schreienden Idioten, doch der Iran hat durchaus auch eine popkulturelle Schiene. Es gibt Jugendliche, junge Leute, die einfach nur feiern wollen, wie wir auch.

Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans Underground-Technoszene. Ohne Zukunftsaussichten und dem ewigen Versteckspiel müde, planen sie unter gefährlichen Umständen einen letzten manischen Rave in der Wüste. Zurück in Teheran, versuchen sie ihr illegales Musikalbum ohne Bewilligung unter die Leute zu bringen. Als Anoosh an einer Party verhaftet wird, erlischt auch der letzte Funke Hoffnung. Doch dann erreicht sie ein Anruf aus Zürich von der grössten Techno Party der Welt. Die Euphorie in der Schweiz verflüchtigt sich jedoch schnell, als ihnen der Ernst der Lage bewusst wird.

Weitere Informationen zu Ravin Iran von Susanne Regina Meures gibt es bei Swissfilms und natürlich auf der offiziellen Seite des Films. Gefunden bei KFMW


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