DE EN

iRobot Roomba 615 im Test

Eltern sein in Deutschland - Das Experiment Eltern sein in Deutschland - wie ist das eigentlich Lasst die Kinder doch einfach Kinder sein - gegen zu fruehe Einschulung 7 Dinge die dir keiner ueber das Vatersein sagt iRobot Roomba 615 im Test Schlafmittel fuer Kinder - ist das okay

iRobot Roomba 615 im Test

Kinder sind lebende Dreckschleudern. Ich habe ja die Theorie, dass Kindergartenplätze nur deshalb so teuer sind, weil die Kinder immer den Spielsand mitnehmen und im Hausflur, auf der Couch oder auch direkt im Essen verteilen. Daher müssen Kindergärten permanent Sand nachkaufen und das erklärt auch die hohen Kosten. Vielleicht irre ich mich auch einfach nur und Kindergärten sind so teuer, weil Überhelikoptereltern die Treppenstufen mit Treppenstufen sichern wollen, damit die Kinder nicht stolpern.

Zurück zum Thema Sand und Dreck: Kinder scheinen Dreck zu produzieren und in irgendwelchen geheimen Hamsterbeuteln zu transportieren. Daher ist ein Haushalt mit Kindern niemals sauber. Manche Dinge über das Vatersein erzählt dir halt keiner. Dreck stärkt das Immunsystem und ein starkes Immunsystem sorgt dafür, dasss Kinder nicht so häufig krank werden. Andererseits möchte ich schon in einer Wohnung wohnen und nicht in einem Kindergarten.

Samstag hatte ich also eine spontane, ziemlich teure Idee. Ich habe mir einen Roomba 615 gekauft. Dabei handelt es sich um einen vollautomatischen Roboterstaubsauger, der nun die undankbare Aufgabe hat, jeden Tag mindestens einmal durchzusaugen. Meine Beste Ehefrau von Allen hat mich übrigens deswegen für bescheuert erklärt und bisher hat Robbie, wie die Kinder den iRobot Roomba nennen, noch nicht das absolute Hammerargument geliefert. Ich selbst finde ihn relativ cool, aber fangen wir doch mal von vorne an: Der Roomba 615 wird in einem schlichten, grünen Karton geliefert und wiegt in etwa soviel, wie ein normaler Staubsauger wiegen sollte (ca. 8 kg). Im Karton befindet sich eine relativ umfangreiche, mehrsprachige Betriebsanleitung, sowie auch die Ladestation. Zur Betriebsanleitung kann ich direkt schon mal sagen: Ja, ist nett. Braucht man aber nicht. Du drückst auf zweimal Clean und Roomba legt los. Laut Anleitung soll man Robbie erst einmal 3 Stunden voll aufladen lassen. Das habe ich nicht gemacht, ich wollte wissen, ob das Ding saugt oder nicht.

Arbeitsweise des Roomba

Beim Start surrt das Ding los. Der Staubsauger ist nicht so laut, wie die Möhre von Mutti, die einem Sonntag immer durch Geballer an die Tür geweckt hat. Aber nebenbei Fernseher gucken ist auch nicht möglich. Man kann sich aber doch relativ normal unterhalten, wenn Robbie loslegt. Der 615 ist nicht auf bestimmte Uhrzeiten programmierbar, man muss ihn also händisch auslösen.

Der Roboter fährt also los und ditscht dabei relativ hart gegen Wände, Möbel oder anderes Zeugs, was auf dem Fußboden liegt. Ich gehe nicht davon aus, dass das anditschen bleibende Schäden hinterlässt. Ich habe aber auch keine teuren Mingvasen auf dem Boden stehen. Und ich habe Kinder, daher habe ich auch keine wirklich empfindlichen Möbel. Nachdem Robbie gemerkt hat, dass man die Wand nicht durchschlagen kann, bleibt er auf Kurs und nach kurzer Zeit ist es eine Freude zu sehen, wie elegant der kleine um Tischbeine, Sofas, Schuhe und anderes Zeugs herumkurvt.

Der Roboter fährt auch in die unsäglichen Ecken. Eine kleine Seitenbürste langt in diese Ecken rein und fegt dort richtig gut aus. Der Dreck, die Haare, der Sand und all das Zeug, was man so liegen lässt, wird aufgesaugt. Dabei überwindet der Roboter auch problemlos Kanten von fast 2 cm Höhe. Zettel, Legosteine und so weiter werden gnadenlos weggesaugt. Man sollte den Boden also zumindest freiräumen.

Ich habe übrigens nur Laminat und Fliesen zuhause.

Angeblich achtet der Kleine auch selbstständig auf Treppen und hat eine Absturzsicherung. Da ich den Hobel aber erst 2 Tage habe und nicht ninja-mässig hinterher springen möchte, ist der Roomba vorläufig im Erdgeschoss eingesperrt.

Fazit

Nach jetzt 3 Tagen dauersaugen bin ich froh, mir das Ding angeschafft zu haben. In der Küche liegen nicht mehr asig viele Krümel vom Frühstück herum. Die Bereiche um die offene Treppe sind gesaugt und tatsächlich ist der Auffangbehälter jedesmal gut gefüllt. Ich bin mir nicht sicher, warum ein Staubsaugerroboter so teuer sein muss (369 Euro). Aber wenn ich gegenrechne, dass ich nie wieder Zeit mit Staubsaugen verbringen muss und nie wieder Beutel kaufen muss, habe ich die Kosten nach einem Jahr vermutlich wieder drin. Ich bin bisher jedenfalls wirklich begeistert und hoffe, dass mich iRobot nicht enttäuscht.

Hinweis bzgl. Schleichwerbung täterää

Hinweis in eigener Sache: Auch wenn der Amazon-Partnerlink hier gesetzt wurde, handelt es sich nicht um Werbung. Ich habe den Roboter beim "ich bin doch nicht blöd" hier gekauft und in Bar bezahlt. Ich bekomme weder von iRobot, noch von irgendwem dafür Geld, dass ich über den Apparat berichte. Natürlich wäre es geil, wenn mich andere Unternehmen kontaktieren und mir die Geräte stellen. Mein Geschirrspüler spült nämlich nicht mehr. Das mal so als Info. Ich bekomme kein Geld!

 

Spielzeug #irobot #roomba

Ein von Marcel Schindler (@trancefish) gepostetes Video am


Filed in: Eltern,
PDF
Like 2finden das gut

Kommentare


Sehr gutes Video.. Ich denke dennoch, dass ich mir mit dem Kauf etwas Zeit lassen werde. In Zukunft wird die Technik wahrscheinlich noch weiter verbessert.

Ein sehr schöner und lustig beschriebener Testbericht :) Vielen Dank dafür!
Bei dem Video sieht man zwar leider nicht wie er die Ecken umkurvt, aber man kann sich immerhin schon einmal ein Bild machen.

Liebe Grüße,

Ben

Teile diesen Artikel, wenn er dir gefallen hat

Facebook Twitter Google+ LinkedIn
powered through tff3