Fortschritte mit Byorn

Fortschritte mit Byorn

Fünf Monate ist Byorn nun bei uns. Mittlerweile war er auch ein paar Mal in der Spielstunde der besten Hundeschule Oldenburgs. Byorn und ich haben in den letzten Monaten viel voneinander gelernt. So weiß ich nun, dass seine Leinenaggressivität gar keine Aggressivität ist, sondern einfach nur Frustration. Wir haben festgestellt, dass Byorn an der Schleppleine, wenn der andere Hund auch locker auf ihn zugeht, nicht einmal knurrt. Meistens jedenfalls. Außerdem habe ich von ihm gelernt, wann sein Jagdinstinkt los legt und wann ich die Leine mit einem einzigen Finger halten kann. Die Körpersprache zu lesen, ist mittlerweile simpel. Ich bereite mich immer mehr auf den praktischen Teil des Hundeführerscheines vor. Der Hund und ich müssen gemeinsam einige praktische Aufgaben erfüllen. Unter anderem müssen wir:

Wie ein Hund dein Leben total umkrempelt šŸ¶

Wie ein Hund dein Leben total umkrempelt šŸ¶

Irgendwann letztes Jahr zeigte mir meine Frau ein Video auf Facebook. Zu sehen war ein völlig überdrehtes, beklopptes, haariges Wesen. Ein Hund. Ein stinkendes, bellendes Monster. Ein schwarzer, gruselig aussehender Hund. Ich hatte zu der Zeit Angst vor Hunden. Ich hatte wirklich viel Angst vor Hunden. Meine Frau saß da und schaute verliebt dieses derwischartige Wuselviech an und sagte zu mir: „Den will ich haben!“ Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber meine stumpfe Antwort war nur: „Okay, hol den doch!“ Wir waren ab diesem Moment auf einer Reise. Wir sollten Hundebesitzer werden. Ich war als Kind zwar irgendwie ein Hundebesitzer, ich habe den Hund meiner Eltern aber wirklich nur toleriert und jedesmal gehasst, wenn er gebellt hat oder wenn er mich nur angeschaut hat. Streicheleinheiten für den Hund meiner Eltern, César, gab es selten von mir. Meine Frau ist mit ihrem Jesse groß geworden und sie hat Jesse geliebt.

Es soll ein Hund als Haustier sein

Es soll ein Hund als Haustier sein

Es ist nun Anfang Oktober und damit ist die Weihnachtssaison offiziell eröffnet. In den Supermärkten stapeln sich die Spekulatius-Kekse, die Spielzeugabteilungen der Online-Shops und Ladengeschäfte werden zumindest schon einmal von den Erwachsenen oberflächlich gescanned. Und wie üblich denken auch dieses Jahr wieder viele Familien über die Anschaffung eines Haustieres, vielleicht sogar eines Hundes, nach. Tut euch selbst einen Gefallen: Falls der geringste Zweifel besteht, schafft euch keinen Hund an. Dieser Beitrag ist keine romantische Zusammenfassung darüber, wie toll es ist, einen Hund zu haben. Dieser Beitrag will dir die Anschaffung eines Haustieres ausreden. Zumindest soll dieser Beitrag dir Impulse dafür geben, die Anschaffung eines Haustieres infrage zu stellen.

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