Mein Rueckblick 2018 und mein Ausblick 2019

Ich glaube, dieses Jahr werde ich keinen weiteren Blogeintrag mehr veröffentlichen. Ich habe alles gesagt, was ich dieses Jahr sagen möchte. Ich könnte es allerdings mit einem Jahresrückblick versuchen. Dieser Jahresrückblick wird nicht chronologisch sein. Ich zerwusel einfach mal, was in diesem Jahr so war. Ob euch das gefällt, weiß ich nicht. Eine der Änderungen dieses Jahr war nämlich, dass ich mich für meine Blogbeiträge nicht mehr rechtfertigen werde und deshalb die Kommentarfunktion abgeschaltet habe.

Soziale Netzwerke

Dieses Jahr haben mich die sozialen Netzwerke endgültig fertig gemacht und ich habe aus dieser Schlacht eine mittelschwere Depression mitgenommen. Ich bin nicht diagnostiziert worden, aber eine geraume Zeit ging es mir wegen der Doofheit meiner Mitmenschen wirklich schlecht und tatsächlich hat die Frustration über die Bescheuertheit meiner Mitmenschen dafür gesorgt, dass ich das Vertrauen in die Zukunft bis in meine Knochen verloren habe. Du schmeisst den Menschen Fakten um die Ohren und sie filtern sich die Informationen heraus, die sie in ihre wirren Theorien übernehmen können. Aber das ist noch gar nicht das Schlimmste. Es werden grundsätzlich Sachen in Kontext gebracht, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Ich hasse das. Ich hasse es wirklich.

Ich habe für mich beschlossen, dass ich nicht mehr diskutieren werde. Ich blocke sofort bei Twitter und Facebook. Ich schiebe Absendermails sofort auf die Spam-Liste und sperre die Adressen. Ich blocke bei WhatsApp und ich ignoriere diese Menschen ab sofort auch im echten Leben. Das hier ist mein Leben und ich lebe es für mich und diejenigen, die ich liebe und die mich lieben. Ich lebe nicht mehr, um es irgendwem recht zu machen. Dafür habe ich keine Zeit.

Ziemlich sicher werde ich aber wohl nun endgültig meine Aktivitäten bei Facebook beenden.

Astro Alex

Der beeindruckendste Mensch im Jahr 2018 ist für mich Alexander Gerst. Der Astronaut flog jetzt eine ganze Weile um die Erde herum und hat uns per Twitter so unfassbar viele Eindrücke gegeben. Diese Kugel, auf der wir leben, ist sehr empfindlich und wir tun alles dafür, dass dieser mit Wasser umspülte Tonklumpen, verdreckt und unbewohnbar wird. Alexander konnte von seiner Position aus sehen, wie wir uns bekriegen. Er konnte sehen, wie die Regenwälder schrumpfen. Er konnte sehen, wie die Waldbrände eine Schneise der Verwüstung hinerliessen und trotzdem stieg er lächelnd aus der Sojuskapsel und freute sich auf die Erde. Ein absolut cooler Typ und ein Paradenerd. Immerhin hatte er ja auch die Maus und den Elefanten von „Sendung mit der Maus“ dabei.

Ernest Cline

Anfang des Jahres habe ich „Ready Player One“ von Ernest Cline gelesen. Okay, gehört. Das Hörbuch von David Nathan tauchte irgendwie bei Deezer oder Spotify bei mir auf und ich dachte nur: „Hör doch mal rein“. Ich war begeistert. Cline erwähnte alles aus meiner Kindheit und Jugend. Ich kannte sämtliche Anspielungen, auch wenn ich nie der Joust-Spieler war und als es dann hieß, dass Spielberg diesen Kram verfilmen würde, war ich begeistert. Erst dann merkte ich auch, dass einer meiner Lieblingsfilme namens „Fanboys“ auch von Ernie Cline stammte. Ich bin ein verdammter Nerd und ich stehe dazu. Ich halte Star Trek für die ideale Version unserer Welt und ich würde in einem Shuttle ein Poster von Tenacious D aufhängen. So verdammt nerdig bin ich.

Aktuell lasse ich mir von Gerrit Schmidt-Foß, der Stimme von Leonardo DiCaprio und Sheldon Cooper „Armada“ von Ernest Cline vorlesen. Ich bin mir noch nicht so richtig sicher darüber, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits natürlich eine spannende Story, die ziemlich nah an „Starfight“ dran ist und andererseits übertreibt es Cline oft mit den Nerd-Klischees. Mir stieß übel auf, dass die Mondbasis Alpha irgendwie wie eine Nerd-WG dargestellt wird, mit FruitLoops und Tortillachips. Mir stieß auch auf, dass die Profis die Einrichtung mit Pepsi Cola zerstört haben und mich hat wirklich massiv gestört, dass die Hauptfigur zuerst mal ein paar Hundert Drohnen kaputt gemacht hat und das keine echten Konsequenzen hatte. Ich bin mit dem Buch aber noch nicht fertig, daher warte ich mal ab…

Hund

Mein Hund Byorn ist nun über ein Jahr bei uns. Aus dem komplett nicht erzogenen kroatischen Straßenhund ist nun ein folgsamer Begleiter geworden, dessen größte Macke tatsächlich nur noch sein Leinenrambo-Getue ist. Ich mag Byorn und ich glaube, der Hund mag mich auch. 2019 werden wir auch das Problem angehen, dass er andere Hunde an der Leine echt nicht mag und wir werden auch Agility machen. Ist wichtig. Für ihn und für mich.

Sonstiges

Ich muss Shadowelf noch Geld wieder geben. Ich schreibe das nur auf, weil ich das einfach nicht vergessen darf.

Ausblick

2019 muss besser werden. Dieses Jahr war unglaublich anstrengend für mich. Ich lernte Symfony, Laravel, Vue.js und befasste mich intensiv mit der Administration von Linuxservern, Windows-Servern, Content-Managementsystemen und Python. Ich denke, ich kann mich wirklich als IT-Allrounder bezeichnen, da ich mich mittlerweile sogar mit RA-Micro auskenne und alles mögliche improvisieren kann. Und ja: Programmierer sind unglaublich faul. So faul, dass es sie Skripte erstellen, die SMS an die Freundin schreiben. Oder so faul, dass sie automatisiert Mails beantworten, wenn bestimmte Absender etwas schreiben. Glaubt ihr nicht? Gibt's hier!

2019 wird hoffentlich nicht so unfassbar teuer wie 2018. K3 hatte Einschulung und K1 hatte Konfirmation. Da denkst du dir als Eltern auch, dass das echt ein doofes Timing ist. Dann kamen noch die Sachen für den Hund dazu. 2019 könnte das Jahr werden, in dem wir endlich mal wieder ein wenig Luft kriegen. Es ist nicht so, dass wir verhungern würden, aber es wäre echt mal nett, wenn der ein oder andere Euro am Ende des Monats noch da wäre. Wirklich. Dann will ich endlich abnehmen. Nein, nicht abnehmen. Ich will mich definieren. Dazu suche ich Leute, die mitmachen und mitmotivieren. Gemeinsame Sportaktivitäten zum Beispiel. Oder Kochen. Oder abspacken. Also einfach mal was erreichen.

Ich muss lernen, mir Routinen anzueignen. Routinen, die meinen Tagesablauf erleichtern.

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typisch Norddeutsch - vom Schietwetter bis zur Karnelvalssitzung Einfach besser arbeiten | Work-Life-Balance Mobiliar aus Apple G5 Youtuber sind mehr als Streichespieler oder Modepueppchen Wieso CEOs der grossen Firmen so erfolgreich sind - Verhaltensweisen abgucken Lass uns nochmal ueber den  Zweck der Existenz reden Vom Umgang mit sich selbst Ziele aufschreiben - meine Ziele fuer 2019 Mein Rueckblick 2018 und mein Ausblick 2019 Noch ein kleiner Rueckblick Internet Detox - warum ich nur noch das allerwichtigste im Netz machen werde Fokussiere dich - bringe Routine in deinen Alltag Routinen - was sind meine Social Media Detox Meine Bucketlist
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