Meine Bucketlist

Eine Bucketlist ist eine Liste von Dingen, die man im Leben mal erlebt haben will. Oder eine Liste von Reisezielen, die man erreicht haben will. Oder eine Liste von Zielen, die man im Leben erreicht haben will. Der Begriff „Bucket List“ basiert auf der englischsprachigen Formulierung „to kick the Bucket“ und diese Formulierung heißt nichts anderes als „den Löffel abgeben“. Eine Bucketlist ist also ein Fahrplan, den man befolgt, bevor man ins Grab springt.

Ich habe nie Zeit gehabt, mir über eine Bucketlist Gedanken zu machen. Ich habe immer und immer wieder fadenscheinige Gründe gefunden, nicht auf mich selbst zu hören. Dabei ist mir der Umgang mit mir selbst total wichtig, gerade weil ich ja ein Vater bin und als so etwas ja auch eine gewisse Verantwortung trage. Ich schreibe eine Bucketlist, weil ich bewusster Leben will. Nicht gesünder, sondern aufmerksamer. Ich will mehr spüren, dass ich lebe und nicht nur arbeiten, Feierabend, arbeiten.

Das.

Mal ganz ehrlich: Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass das halbe Leben abgehakt ist. Ein paar meiner Freunde sind bereits gestorben. Ich wurde geboren, ich habe die Schule gemacht, ich bin einigermaßen erfolgreich im Beruf und meine Frau und die Kinder sind toll. So gesehen, habe ich gar keinen so schlechten Schnitt. Allerdings nervt mich das, dass ich viele Dinge einfach noch nicht gemacht habe. Früher habe ich vor vielen Sachen einfach Angst gehabt. So ein dämlicher Quatsch. Angst hilft nie und bremst einen aus. Es ist ja nicht so, dass ich lebensgefährliche Dinge ausprobieren will (jedenfalls nicht nur...)

Hier nun also die Bucketlist

Fallschirmsprung

Ich möchte einen Fallschirmsprung machen. Natürlich erst einmal einen Tandemsprung. Dafür muss ich allerdings erst einmal Gewicht verlieren. Der Sprung selbst kostet knapp 200 Euro. Auch die müssen erst einmal gespart werden. Von allen Zielen ist das vermutlich aber noch das realistischste, weil man lediglich die 200 Euro braucht

Japanisch sprechen

Ich liebe Japan. Zumindest liebe ich meine romantisierte Art, Japan zu betrachten. Vermutlich ist das Land genau so abgefucked, wie Deutschland. Aber ich liebe diese Sprache. Und ich möchte diese Sprache fließend lernen. Angefangen bin ich mit dem Lesen diverser Bücher von „Japanisch für Dummies“ bis zu irgendwelchen Schmökern aus der „Birkenbihl“-Bibliothek. Eigentlich auch kein so wahnsinnig schwieriges Ding, denke ich.

Segeln - also Hochwassersegeln

Ich möchte einen Segelschein machen, eine Funkerlizenz und dann irgendwann meinen Jahresurlaub auf einem Segelboot verbringen und dabei durch die Nordsee cruisen. Je rauer und kälter das Klima, umso besser. Ich will mit dem Boot an Irlands Küsten vorbeifahren und das Gefühl haben, eins mit dem Meer zu sein. Das Meer - ich liebe das Meer so sehr.

Boot

Motorradfahren

Seit Jahren ärgere ich mich darüber, nie den Motorradführerschein gemacht zu haben. Den muss ich auf jedenfall noch hinkriegen.

Schlank sein. Schlank und muskulös

Die fette Sau im Spiegel kotzt mich an. Eigentlich finde ich mich ganz hübsch. Aber dieser unförmige Schwabbelbauch und der fette Arsch. Wenn ich das schon sehe, kriege ich die Krise. Ich möchte schlanker sein und ich möchte einfach sportlicher sein. Ich habe im Bekanntenkreis Freunde, die das mit viel Schweiß und Arbeit hingekriegt haben. Und ich werde das auch angehen. Zeitnah. Einfach, weil Fetti niemals Tandemspringen kann und vermutlich beim Segeln die Puste verliert. Hier gibt's aber schon konkrete Pläne. Der Jobwechsel ist vollzogen und ich fahre ab sofort jeden Tag 20 km Fahrrad. Morgens mache ich jeden Tag Liegestütze, Hampelmänner und Situps und durch den Hund laufe ich auch viel. (Trotz aktuell gebrochenem Zeh)

Viel mehr Zeit für Freundschaften aufwenden

Ich habe die besten Freunde der Welt und ich bin ein echt mieser Freund. Ich kümmere mich zu wenig und leider sieht es selbst für mich so aus, als ob ich mich nur melden würde, wenn ich etwas will. Stört mich selbst. Find ich doof. Ich muss mich besser kümmern. Und wenn es nur ein Bierchen ist. Ich melde mich bei euch, versprochen!

Internet Detox

Ich lebe im Web. Ich bin damit aufgewachsen. Und ich werde eine Woche lang auf alles, was mit Internet zu tun hat, verzichten. Kein Smartphone, keine Emails, kein Twitter. Das alles werde ich demnächst für eine Woche lang nicht nutzen.

Zu Fuß ein Land durchqueren

Klar. Das kann kein großes Land sein. Luxemburg oder so. Ich starte an der östlichen Grenze und laufe dann nach Westen. Ich finde diese Idee superspannend

Wandern

Und du?

Das ist die erste Bucketlist. Teile davon werde ich jetzt schon umsetzen und dann abhaken. Eventuell mache ich eine weitere Bucketlist. Oder ich erweitere diese hier. Falls ihr Bucketlists zum Mitnehmen braucht, meldet euch doch mal bei Alex von Strongg.com :)

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