Noch ein kleiner Rueckblick

Irgendwie kann ich euch doch nicht ohne einen allerletzten Blogpost in das neue Jahr entlassen. 2018 nähert sich nun in riesigen Schritten dem Ende und zumindest ich selbst blicke auf ein sehr, sehr merkwürdiges Jahr zurück.

 

Donald Trump hat es geschafft, vielleicht der dämlichste Präsident zu werden, den die Amerikaner jemals hatten. Die Anhänger von Trump sagen ja immer wieder, dass Obama den Irak allein gelassen hat und angeblich ein viel schlimmerer Kriegstreiber war. Das kann man so sehen, ich selbst bin aber viel mehr über die Tatsache erschüttert, dass ein Trump mit seinen Lügen so durchkommt und es keine Möglichkeiten gibt, diesem Spinner Einhalt zu gebieten.

 

Aber gut, was habe ich groß zu kritisieren? Immerhin lebe ich in einem Land, in dem man niemals etwas „falsches“ über Auschwitz sagen durfte. Ich erinnere mich noch daran, dass meine Kurskameraden in der siebten Klasse seltsam angeschaut wurden, als sie bei der Nationalhymne aufstanden. Ich erinnere mich auch daran, dass Politiker damals wegen Lapalien zurückgetreten sind und heute haben wir bestimmte Parteien, die es zelebrieren, ständig rassistische Äußerungen loszulassen und dann so zu tun, als habe man das gar nicht gemeint. Wir leben auch in einem Land, in dem eine sozialdemokratische Partei von einer ziemlich konservativen Frau geführt wird.

 

Tja - wie gesagt, 2018 geht zumindest in meine eigene Lebensgeschichte als sehr seltsames Jahr ein. Dabei rede ich nicht nur von Politik, sondern auch vom Wetter. Der Klimawandel ist da. Der Winter war selten kälter als 5 Grad Celsius und im September und Oktober sind wir noch im T-Shirt durch die Wälder gejogged. So warm darf es nicht sein. Abgesehen davon waren die Gewitter zu krass und die Regenfälle, wenn sie denn mal kamen, zu stark. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der das alles ziemlich seltsam findet, wenn nicht sogar beängstigend.

 

2018 ist auch das Jahr, bei dem ich für mich beschlossen habe, doch irgendwie erwachsen zu sein. Ich werde mir bestimmte Dinge so nicht mehr angucken und ich werde bestimmte Sachen angreifen und versuchen, mein Leben wesentlich cooler zu gestalten. Ich habe das Glück, mit Gesundheit gesegnet zu sein. Daraus sollte ich ganz bestimmt etwas machen. Auch, dass ich eigentlich ein sehr guter Softwareentwickler bin, sollte ich als Fazit von 2018 mitnehmen und 2019 zu sinnvollen Projekten nutzen.

 

Jetzt kommt aber erst einmal Silvester. In ungefähr 10 Stunden bricht die Welle billigen Schwarzpulvers über uns hinein und wird alle Haustiere und Wildtiere in einen traumatischen Zustand versetzen. Nebenbei pusten wir ein paar hunderttausend Tonnen Feinstaub in die Luft und sind gleichzeitig so bigott, dass wir alte Diesel verbieten wollen.

 

Da ich keine Kommentare mehr erlaube, kann ich mir eigentlich sparen, zu fragen, wie ihr das Jahr 2018 so fandet.

Magst du, was du liest? Dann lass mir doch eine Spende da.


typisch Norddeutsch - vom Schietwetter bis zur Karnelvalssitzung Einfach besser arbeiten | Work-Life-Balance Mobiliar aus Apple G5 Youtuber sind mehr als Streichespieler oder Modepueppchen Wieso CEOs der grossen Firmen so erfolgreich sind - Verhaltensweisen abgucken Lass uns nochmal ueber den  Zweck der Existenz reden Vom Umgang mit sich selbst Ziele aufschreiben - meine Ziele fuer 2019 Mein Rueckblick 2018 und mein Ausblick 2019 Noch ein kleiner Rueckblick Internet Detox - warum ich nur noch das allerwichtigste im Netz machen werde Fokussiere dich - bringe Routine in deinen Alltag Routinen - was sind meine Social Media Detox
Lesezeit: 02:57 Minuten
1   2  

Diese Website nutzt Cookies. Inder Datenschutzerklärung steht, was mit deinen Daten hier passiert… Hab ich verstanden