Reaper gibt es mittlerweile auch unter Linux

Reaper gibt es mittlerweile auch unter Linux

Die Zeiten, in denen Linuxer belächelt wurden, weil Sie ein absolutes Nerd-Betriebssystem benutzt haben, scheinen sich so langsam dem Ende zuzuwenden. Es kann sein, dass ich mich irre, aber ich habe das Gefühl, dass immer mehr Hersteller von Software Bock drauf haben, Linux zu unterstützen. Valve mit Steam ist ja schon fast ein alter Hut. Es steigen jedoch mehr Musikprogrammhersteller in den Markt ein. Bitwig gilt als professionelle Musiksoftware und wird immer wieder mit Ableton verglichen und selbst die allererste Version von Bitwig konnte man unter dem Pinguin-Betriebssystem installieren. Renoise läuft auch seit Jahren problemlos mit Linux und hat sich auch schon zu Windows-Zeiten zu der DAW meiner Wahl gemausert. Das ist aber auch kein Wunder, denn ich komme aus der Protracker/Amiga-Szene.

Reaper ist eine vollständige Digital Audio Workstation und hat einen gigantischen Funktionsumfang. Es muss sich nicht hinter Logic, Ableton oder Cubase verstecken und mit lächerlichen 10 Mb Dateigröße kann man Reaper sogar direkt von einem USB-Stick starten. Reaper unterstützt eine eigene API, bei der man das Programm unendlich erweitern kann. Reaper bietet die Möglichkeit, eigene VST-Plugins über eine interne Skriptsprache zu schreiben und nicht zuletzt ist Reaper Shareware.

Du kannst Reaper theoretisch für immer kostenlos benutzen, denn außer einem Nag-Screen nervt dich das Programm kein bißchen und für winzig kleine 60 € kriegst du die Vollversion. Geschrieben wurde Reaper von z.B. Justin Frankel, dem “Erfinder„ von Winamp.

Warum ist das jetzt für mein Linuxblog interessant? Nun ja - Reaper gibt es in einer sehr frühen Version nativ für Linux. Arch-User können Reaper direkt aus dem AUR installieren und alle anderen laden sich einfach die tar.gz. herunter, entpacken die und musizieren dann fröhlich vor sich hin.

Reaper


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