Soziale Netzwerke sind Gift - Genderzeug und Nazis und Impfgegner

Ich hatte gestern ein einschneidendes Erlebnis. Ein Typ, der bei Facebook Videos zum Thema Rassismus oder Genderdiskussionen postet und dessen Videos sich mit meiner Einstellung decken, hat gestern ein Video hochgeladen, das komplett gegen meine Einstellung geht.

Jetzt hätte ich den Typ blocken können bzw. die „Seite“ nicht mehr liken. Wollte ich aber nicht. Nur, weil seine Meinung zum Thema Indianerkostüm nicht zu meiner Meinung passt, muss ich ja nicht alles auf einmal schlecht finden. Es ist seine Meinung, die muss ich nicht gut finden, ich muss sie auch nicht akzeptieren. Aber seine Meinung sollte ich ihm lassen und eventuell schildern, warum ich etwas anders sehe. Wenn die Diskussion dann eskaliert, muss ich für mich akzeptieren, dass ich ihn nicht umstimmen kann.

Die Welt besteht aus vielen Problemen. Für die einen ist es wichtig, auf die Straße zu gehen und gegen den Klimawandel zu protestieren und die anderen sehen das Problem, dass die Eltern die Kinder mit dem Euro 3 Diesel zu eben genau dieser Demonstration fahren. Für die einen ist Sachsen aktuell ein gigantisches, rassistisches Problem, für die anderen hat Sachsen die sächsische Schweiz und ist ein tolles Reiseland. Also was machen wir jetzt? Was ist mit der AfD? Sind die alle wahnsinnig schlimme Nazis? Bestimmt sind die meisten dieser Leute wirklich Nazis. Man muss aber realistisch sein: Die Politik der SPD und CDU aktuell spielt diesen Parteien in die Hände. Das ist nicht schön, aber so sieht es nun mal aus.

Eure Probleme sind nicht meine Probleme. Ich kann fette Menschen verstehen, wenn sie sagen, dass sie glücklich sind. Ich wiege ca. 105 kg bei 184 cm Körpergröße und bin glücklich. Ich kann aber auch verstehen, wenn mir einer sagt, dass ich abspecken muss. Bei nem BMI von über 30 riskiert man Zuckerkrankheit, Fettleber und sonstwas. Ich kann mich deswegen immer noch gut fühlen. Die Fakten sprechen dagegen. Die Meinungsfreiheit liegt darin, dass ich nicht auf meinen Arzt hören muss.

Impfgegner sind auch so ein Fall für sich. Sie sind nicht im Recht. Wer sein Kind nicht impft, riskiert einen Ausbruch von vermeintlich ausgerotteten Krankheiten. Sie sind aber der festen Überzeugung im Recht zu sein. Das ist deren Meinungsfreiheit. Meine Kinder sind geimpft, Masern von anderen Kindern sind hier also egal. Ich muss mich also über diese Leute nicht aufregen.

Wenn ich es albern finde, wenn Frauen von Benachteiligung sprechen, höre ich mir die Argumente an. Wenn die Argumente darauf hinauslaufen, dass es einfach daran liegt, dass der Mann keine Vagina hat und deshalb erfolgreicher ist, muss ich nicht diskutieren. Ich kann die Leute eh nicht ändern. Sie denkt das, sie glaubt da fest dran. Ihre Meinung. Fertig.

Ich will darauf hinaus, dass wir als Menschheit zwar eine Gruppe darstellen, letztendlich aber sowieso jeder für sich selbst verantwortlich ist. Wenn jemand mit seiner Einstellung leben kann, dann soll er/sie das doch einfach tun. Ich muss das nicht gut finden, aber ich werde es nicht ändern können.

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Wie deckt man ein Fakeprofil auf Eure doofen Artikel zum Thema erfolgreich bloggen nerven Welche anderen Blogs lese ich denn noch so Besser reden Seid schlau Werden die Menschen immer bekloppter Warum ich doch wieder da bin! Ready Player One  - wie weit sind wir von der OASIS wirklich entfernt Diskussionen im Internet sind sinnlos – von Political Correctness zu Meinungsfreiheit Internet Detox - warum ich nur noch das allerwichtigste im Netz machen werde Soziale Netzwerke sind Gift - Genderzeug und Nazis und Impfgegner Warum ich keine Kommentarfunktion erlaube
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