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Bye Bye Firefox

Fremde Menschen knutschen Ich brauche dieses T-Shirt Was ist deine Lieblingsserie

Bye Bye Firefox

Ich habe heute Abschied von Firefox genommen. Der Browser war seit Beginn meiner Web-Geschichte immer mein treuer Begleiter. Doch seit Version 50 ist Firefox einfach nur noch Grütze. Ich weiß nicht, was bei den Entwicklern nicht stimmt, aber der Browser ist unfassbar langsam geworden und Firebug funktioniert einfach nicht mehr so gut wie früher.

Ich bin vorläufig auf Chrome umgestiegen. Ich unterstütze damit zwar die Datensammelwut von Google und mir ist der Browser auch suspekt, aber ich muss einfach schnell arbeiten können und direkt Webdesign machen können. Nebenbei gucke ich Netflix und das geht alles nicht so gut mit Firefox. (Zumindest mit Linux). Jetzt muss man wissen, dass die Browser der Mozilla-Familie seit jeher meine favorisierten Browser waren. Damals gab es nur die IE4 und der konnte ja nix. Dann wechselte ich 2002 zu Mozilla und habe seitdem immer diese Browser benutzt. Doch so langsam gehen mir die Argumente aus. Firefox ist - sogar - unter Archlinux einfach nicht performant. Und es ist wirklich ätzend, dass Firebug nicht mehr funktioniert. Mit WebGL ist der Browser wirklich superträge geworden.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Mozilla mittlerweile völlig am User vorbei entwickelt. Geht das nur mir so oder habt Ihr aus ähnlichen Gründen vor zu wechseln?


Filed in: Teh Interwebz,
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Kommentare


Firebug ist tot: https://hacks.mozilla.org/2016/12/firebug-lives-on-in-firefox-devtools/

Hm... ich kann das nicht ganz unterstreichen, was du schreibst. Ich habe die letzten Jahre immer chrome genutzt und jetzt auf firefox umgestiegen, und bin sehr zufrieden. Läuft genauso schnell. Aber vielleicht zeigen sich im Laufe der Zeit noch die Feinheiten. (-;

Vivaldi habe ich früher mal ausprobiert, aber der verhält sich zumindest bei mir unter Linux beim Resizen sehr merkwürdig. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob das nach 6 Monaten jetzt mal behoben wurde. Vivaldi werde ich mir noch einmal anschauen.

Ich habe Firefox auch nur noch als \"Nebenbrowser\" falls etwas nicht geht, zum ausprobieren. Die generelle Langsamkeit und das Problem, dass einzelne Tabs alle anderen töten können, hat ihn mir letztes Jahr ausgetrieben. Und das, obwohl ich ihm seit Version 0.9 (damals noch Phoenix) treu war.

Ich nutze jetzt Vivaldi. Das ist von ein paar Opera-Jungs gebaut. Die Chrome-Rendering-Engine (also Blink (oder wars noch Webkit?)) plus sehr viele gute Stellschrauben und Chrome-Plugins werden auch unterstützt. Und Minus dem größten Teil der Google-Abhängigkeiten.
Kann ich nur empfehlen.

Firefox hat bei mir nur noch Einsatz gefunden wenn ich halbinkognito arbeiten will.

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