Linux und Renoise im Zusammenspiel

Conner_BW beschreibt im Renoise-Forum ziemlich eindrucksvoll, worauf man achten muss, wenn man aus dem gemachten Nest OSx oder wie in meinem Fall Windows kommt und dann in die Linux-Welt eintaucht. Viele Sachen habe ich in meinen Ubuntu-Postings schon geschildert aber im Board gibt es sehr viele Tipps zum Thema Ubuntu und Renoise.

Einige davon habe ich direkt hier noch einmal übernommen. Quellen sind jeweils immer die Postings von Conner_BW oder alternativ Infos anderer Linux/Renoise-User.

Renoise3

Realtime Prioritäten

Ein Kernproblem beim Starten von Renoise unter Linux ist ja die fiese Meldung, dass Audio keine Realtime-Priorität hat. Hierfür muss man per nano oder gedit oder meinetwegen auch VI folgendes machen:
Nachdem do mit dem Befehl whoami herausgefunden hast, wie dein Username ist, geht es so weiter:
Öffne (mit sudo) /etc/security/limits.conf und füge, falls nicht vorhanden, diese Zeilen ein:

DEINNAME - rtprio 99
DEINNAME - nice -10

wichtig dabei ist, dass dein Name halt das jenige ist, dass whoami ergeben hat.

CPU-Auslastung in den Griff kriegen

Sowohl mir als auch Conner_BW ist aufgefallen, dass die Auslastung komisch war. Während Conner_BW halt aus der Apple-Welt kommt und da gute CPU-Werte kennt, fiel mir auf, dass Renoise sich auch unter Windows "laggy" verhalten hat, wobei absolut nicht richtig klar war, was dass nun wieder soll und wieso das so ist. In einer Terminalsession kann man sich per sudo apt-get install indicator-cpufreq das Widget herunterladen, das im Übrigen auch eine leichte Übertaktung erlaubt. Einfach auf "performance" stellen, dann sollte Renoise mehr "dampf" machen.

VST

In der Linuxwelt gibt es tatsächlich native VST-Plugins. Andere Standards sind LV2, Ladspa, DSSI usw. Eine Suche bei KVR (Linux Plugins) gibt eine relativ umfangreiche Liste aus.

Windows VST

Es lassen sich auch viele Windows-Plugins starten, wenn du über Wineasio gehst. Wichtig hierbei ist natürlich, dass Wine bereits läuft. Allerdings habe ich ehrlich gesagt, da keine Erfahrungswerte.

Leider hat hier noch keiner seinen Senf zum Thema abgegeben. Sei du doch der erste. Oder die erste. Oder das letzte.
Geschrieben von Marcel Schindler am 02.06.2014
Ubuntu,
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