Die 25 kg Challenge - vom Versagen und vom Neuanfang

Die 25 kg Challenge - vom Versagen und vom Neuanfang

Ich habe großspurig darüber geschrieben, dass ich 25 kg abnehmen will. Ich habe darüber geschrieben, dass ich Kickboxen mache. Ich war hochmotiviert und jetzt sitze ich hier und schreibe über mein Versagen. Ich habe noch immer 25 Kilogramm vor mir und ich mache kein Kickboxen mehr. Ich muss zugeben, dass ich komplett versagt habe. Das tut allerdings nur halb weh, denn ich habe weiterhin Pläne und bin trotz allem nicht weiter demotiviert.

Also: Kickboxen ist leider kein Thema mehr. Das liegt aber nicht am fantastischen Trainer oder dem fantastischen Team, sondern es liegt am Kickboxen selbst. Ich liebe das Aufwärmtraining, auch die Kraftübungen sind super. Das in einer Gruppe zu machen, motiviert mich unheimlich und zu beweisen, dass man auch mit über 100 Kilogramm mehr oder weniger locker 50 Crunches hinbekommt, ist schon irgendwie geil. Aber ich schlage mich nicht gern. Ich komme mir doof dabei vor, wenn ich meine Fäuste spielen lasse oder Kicks ausführe. Das ist einfach nicht meins, das bin ich nicht.

Jogging fällt noch immer aus. Ich glaube einfach nicht, dass stundenlanges herumrennen irgendwas bringt. Ich liebe nach wie vor das Fahrradfahren, allerdings ist das auch meiner Meinung nach nicht effektiv genug. Ich muss also bessere Methoden finden: Meine Ernährung ist noch immer sehr okay, ich esse kaum süße Sachen und zu Trinken gibt es in der Regel Wasser. Meine Blut- und Zuckerwerte sind bilderbuchmässig, ebenso wie mein EKG. Ich bin, wie man so schön sagt, total gesund. Ich kann also durchaus „leiden“, ohne gesundheitliche Schäden davon zu tragen.

Um nun wirklich endlich abzunehmen, bin ich heute morgen mit HIIT angefangen. Mir ist schlecht, mir tut alles weh und ich bin schlecht gelaunt. Danke.

Kommentare


Wäre es denn eine Möglichkeit, dass du nur Aufwärmen und die Kraftübungen mitmachst und beim gegeneinander Kämpfen raus bist?
Ansonsten halte ich noch immer sehr viel vom Ausdauersport - Joggen und Radfahren - wenn auch Ersteres bei mir stagniert. Seitdem ich aus Nepal zurück bin, komme ich da nicht mehr so aus dem Knick. Bin wesentlich langsamer und wahrscheinlich ist der Trainingseffekt damit weg. Vielleicht ist mein Schlafrhythmus auch einfach zu schlecht. So doof es klingt: Damit fängt alles an. Ich sehe schon. Wir müssen uns mal wieder austauschen :)

Das funktioniert so nicht. Ich habe allerdings, neben den oben genannten Punkten, noch einige kleine Ideen, um mich irgendwie aus diesem sportlichen Tief herauszuholen. Ob und wie ich das in der Praxis umsetzen kann, steht noch in den Sternen 😀


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