Ghostbusters Reboot Kritik

Ghostbusters Reboot Kritik

Netflix zeigt zur Zeit das Reboot des Ghostbusters-Film. Bezeichnend für den Reboot nur mit Frauen ist die unsachgemäße Kritik, die dem Team entgegenschlug. Der Film wurde von vielen Menschen schlecht gemacht, weil Peter Venkman, Egon Spenger, Ray Stanz und Winston Zeddemore von Frauen ersetzt wurden und die ganze Geschichte als Reboot angelegt wurde. Das bedeutet, wir sehen wieder mal hochbegabte, nicht ernstgenommene Wissenschaftlerinnen, die zufällig mit Geistern Kontakt aufnehmen und die Dinger dann jagen müssen.

Mittendrin wird - mal wieder - eine Person, die dem Team nahe steht, besessen und mal wieder geht es um das Ende der Welt. Es gibt jede Menge Krachbumm und jede Menge CGI-Geister. Garniert wird das ganze mit lustigen Sprüchen und am Ende gewinnen die Guten.

Das Problem an Ghostbusters sind nicht die Frauen. Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones machen ihren Job gut. Sie spielen sich die Seele gegen das schwache Drehbuch und den langweiligen Endgegner aus dem Leib. Das Problem an Ghostbusters sind die Witze, die meistens südlich des Geschmacksäquators, unterhalb der Gürtellinie, zu finden sind. Das Problem ist die seeeeehr voraussehbare Story und der wirklich öde Gegner.

Geräte, die wie mutierte Geisterfallen aussehen und Geister anlocken, erzeugen eine pseudowissenschaftliche Sicht auf den Film. Bei „Ghostbusters“ waren die Geister einfach da, hier werden sie durch einen Hotelhausmeister herbeigerufen. Das Wissen für das Herrufen der Geister hat er aus einem Buch, das von einem der Geisteruschis geschrieben wurde. Wenn dieses Buch Techniken erhält, dass ein strunzdummer, psychopathischer Hausmeister diese Sachen zur Geisterbeschwörung nutzen kann, wundert es mich als Zuschauer, was ein richtig böser Typ mit dem Wissen hätte anfangen können.

Aber selbst das ist noch gar nicht das schlimmste Problem: Ich habe den Film geschaut und während des Guckens schon wieder vergessen, wer wer ist. Bei „Ghostbusters“ war ausschließlich Peter für die schnippischen Bemerkungen zuständig, Spengler und Stantz waren wie Kinder auf nem Geisterspielplatz und Zeddemore nahm die Rolle des praktisch denkenden Menschens ein. Hier sind alle irgendwie Gaga. Die eine ist ne völlig irre Tech-Trulla, die aus nem Toaster einen Kernreaktor baut. Die andere verliert beim Anblick eines Mannes völlig den Verstand. Die dritte nervt mit ihrem Wissen über New York und die vierte glänzt damit, ihren Kopf um 180° drehen zu können.

Das alles reicht nicht. Trotz der Cameos, denn alle noch lebenden Ghostbusters haben einen Auftritt im Film absolviert. Ich liebe Bill Murray, aber seine Synchronstimme (Arne Elsholtz) ist tot, daher ging hier auch wieder viel Magie verloren.

Fans wie Malte Janßen kritisieren nicht zu Unrecht, dass man den Kanon hätte fortführen müssen.

Mein Fazit zu dem Film ist auch eher nüchtern. Die CGI sind einfach viel zu viel und die Figuren sind einfach viel zu blass. Hätte echt nicht sein müssen. Schade.

Lance Grandahl

Leider hat hier noch keiner seinen Senf zum Thema abgegeben. Sei du doch der erste. Oder die erste. Oder das letzte.

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