Unser Byorn - der neue Hund

Unser Byorn - der neue Hund

Seit 13.11.2017 wohnt in unserem Haus ein neuer Mitbewohner. Björn bzw. Byorn ist (mit ziemlicher Sicherheit) ein Hund aus der Rasse der „Mudi“ und passt ab sofort auf unser Haus und alle dort lebenden Menschen auf. Als Kind hatte ich auch einen Hund, allerdings hatte ich damals zu César nie wirklich eine Bindung. Ich fand Hunde immer zum Kotzen und tatsächlich habe ich erst in den letzten zwei oder drei Jahren gelernt, dass ein Hund irgendwie doch „cool“ sein könnte. Der Gedanke, so'n Vieh selbst zu haben, wuchs immer mehr an. Allerdings hatte und habe ich ziemliche Ansprüche an meinen Hund, die so einer erst einmal erfüllen muss.

Ein Hund ist in meinen Augen der Bewacher des Rudels. Wenn etwas ungewöhnlich ist, soll der Hund zuerst einmal auf Alarmstellung gehen und jedem Ankömmling deutlich zu  verstehen geben: „Achtung, ICH pass hier echt gerade auf! Wenn Herrchen und Frauchen nicht sagen, dass du hier sein darfst, bist du als Feind zu betrachten.“ Alles an dem Hund soll signalisieren, dass man so erstmal nichts im Haus zu suchen hat.

Meine Frau sieht das ein wenig anders. Der Hund muss zwar aufpassen, aber eben auch süß und verkuschelt sein. Aber aufpassen soll er dann eben auch. Ich stelle also fest, dass ich mich nicht durchgesetzt habe und wir jetzt einen süßen und verkuschelten Hund namens Byorn haben. Da keiner weiß, wie man Byorn ausspricht, heißt der Hund nun Björn.

Björn kommt aus dem Tierschutz. Tierschutzhunde stammen aus dem Ausland und haben oft, aber beiweitem nicht immer, eine schlimme Vergangenheit gehabt. Sie sind quasi Hunde mit einer Vorgeschichte und stellen irgendwie eine Wundertüte dar. Man kann wahnsinniges Glück mit Tierschutzhunden haben, es kann aber eben auch passieren, dass man einen Hund erwischt, den man mühevoll daran gewöhnen muss, dass nicht alle Menschen böse sind und das die Welt ein schöner Ort ist.

Björn gehört übrigens zu der Kategorie: „alle sind voll lieb zu mir, dann bin ich das auch“

Ich habe noch nie einen so zutraulichen Hund gesehen. Egal, ob fremde Menschen oder fremde Hunde. Björn geht erst einmal hin und freut sich. Er hat ein total offenes Wesen und freut sich wirklich über jede Streicheleinheit, die er kriegen kann. Dabei schmeißt Björn sich aber nicht vor dir auf den Rücken und unterwirft sich. Nee, er weiß genau, wie er seine Streicheleinheiten bekommt, ohne sich zum Opfer zu machen.

Wir wurden immer wieder gefragt, warum wir den Namen denn beibehalten würden. Björn ist 2016 geboren worden. Er hieß immer Björn. Jeder nannte ihn so. Wir haben also ernsthaft überlegt, dem Hund einen neuen Namen zu geben, entschieden uns aber dagegen. Da Björn über keinerlei Erziehung verfügt, sondern ausschließlich auf seinen Namen reagiert, haben wir beschlossen, dass das zumindest die beste Grundlage ist, mit der Erziehung zu beginnen. Gerade weil Björn eine Wundertüte sein kann.

Unter dieser Kategorie Mudi werde ich meine Erfahrungen mit diesem Hund niederschreiben.


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